Rostock (ots) - Ein Gutes könnte die vergeigte Beck-Ypsilanti-Nummer mit der Linken in Hessen dann doch haben: Die scheinbar zementierten politischen Lager in Deutschland brechen auf. Das Nachdenken über neue mögliche Konstellationen im Fünf-Parteien-System ersetzt nach und nach das stereotype Ablehnen noch nicht gewagter Koalitionen. Der Souverän erzwingt mit seinem Votum ganz neue Bündnisse. Schwarz-Gelb hatten wir bis zum Überdruss unter Über-Kanzler Helmut Kohl. Rot-Grün währte kaum sieben Jahre unter dem Basta-Kanzler Gerhard Schröder. Die Groß-Koalition Schwarz-Rot erleben wir gerade. Den großen Zumutungen sind nur kleine Reformen gefolgt. Schon 2009 könnte zum Jahr des politischen Farbenwechsels werden.
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