Kassel (ots) - Durchbruch bei den Verhandlungen um die Errichtung einer deutschen Kriegsgräberstätte in Eger/Tschechien: Nach dem positiven Ausgang der Gespräche zwischen Vertretern des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Stadtverwaltung am vergangenen Mittwoch (5. März) gibt es nun berechtigte Hoffnungen auf eine baldige Einigung.
Um den geplanten Friedhof für etwa 4 300 deutsche Kriegstote gab es seit einem Jahr eine öffentliche Debatte. Seit 2006 sucht der Volksbund nach einem geeigneten Friedhofsgelände, um die Gebeine, die seine Mitarbeiter über mehrere Jahre hinweg in Tschechien exhumiert haben, würdevoll bestatten zu können.
Die grundsätzliche Genehmigung durch den Stadtrat von Eger war mit finanziellen Forderungen verknüpft, die das Projekt während der vergangenen Monate in Frage stellten. Nach mehreren Verhandlungsterminen haben beide Seiten nun eine Einigung erzielt.
Zur nächsten Gesprächsrunde Ende März wird der Volksbund einen Vertragsentwurf vorlegen. "Unser Ziel bleibt, bis Ende 2008 die Toten einbetten zu können", sagte Volksbund-Präsident Reinhard Führer.
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