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Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria / Anke Engelke stellt medeor-Spot vor

Geschrieben am 07.03.2008 - [Nächster Artikel]

Köln (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Alle 30 Sekunden stirbt ein Kind an Malaria. "Das ist eine
Tragödie", sagt Anke Engelke. Deshalb hat sie zusammen mit dem
Deutschen Medikamenten-Hilfswerk action medeor einen Malaria-TV-Spot
entwickelt und ihn am Freitag in Köln erstmals Journalisten
vorgestellt. "Malaria kann verhindert und auch behandelt werden", so
Engelke.

Die Schauspielerin engagiert sich seit fünf Jahren für die
Hilfsorganisation. "Ich habe in Tansania gesehen, was medeor leistet:
Dort werden die Menschen darüber aufgeklärt, wie sie sich vor Malaria
schützen können, es werden imprägnierte Moskitonetze verteilt. Kleine
Kinder, die mit hohem Fieber in die Gesundheitsstationen kommen
können, erwachen dank eines Sirups innerhalb weniger Stunden aus
ihrer Apathie. Diese Medikamente werden sogar vor Ort hergestellt und
alle Schritte finden dank medeor statt: Vom Ernten der Pflänzchen,
aus denen der Wirkstoff gewonnen wird, bis hin zur Pressung der
Tablette."

Anke Engelke ist heute davon überzeugt, dass jeder helfen kann. In
dem 30-Sekunden-Spot gesteht sie: "Früher habe ich immer
abgeschaltet, wenn es um Afrika ging. Afrika ist weit weg und hier
bei uns geht es auch nicht allen so gut. Also warum spenden?" Nachdem
sie mit medeor vor Ort gewesen ist, hat sich ihre Sichtweise
geändert: "Jetzt weiß ich, dass man mit einem Euro Leben retten
kann." Denn eine lebensrettende Therapie, so Engelke, kostet nur
einen Euro. Und: "action medeor kann mit Ihrem Euro echt was
erreichen!" Der Spot kann angeguckt werden unter www.medeor.de .

Nicht nur von prominenter Seite kommt nun Unterstützung im Kampf
gegen Malaria. "Auch die Europäische Union hat den Kampf gegen
Malaria als wichtig erkannt", führt Bernd Pastors, geschäftsführender
Vorstand der action medeor aus, "sie unterstützt die von medeor
initiierte europäisch-afrikanische Malariakampagne "Stop Malaria Now"
finanziell. Diese Kampagne wird von medeor federführend organisiert
und findet sowohl in Deutschland als auch in Italien, Spanien und
Polen sowie in Zusammenarbeit mit einer kenianischen
Partnerorganisation statt."

Auch hier ist es das Ziel, sowohl das öffentliche Bewusstsein über
Malaria zu steigern als auch öffentliche Unterstützung in Europa für
gesundheitsbezogene Entwicklungsprobleme in den Ländern des Südens zu
mobilisieren. Hilfsorganisationen sollen sich europaweit stärker
vernetzen und dadurch ihre Aktivitäten verstärken, gemeinsam
Kampagnenmaterialien erstellen und Aufklärungsveranstaltungen
organisieren. Highlights im ersten Projektjahr werden die
internationale Malaria-Konferenz in Bonn am 20./21. April und das
Malaria-Event zum Weltmalariatag in Köln sein.

"Wir sind sehr froh, dass Malaria als Bedrohung für die
menschliche und wirtschaftliche Entwicklung in Entwicklungsländern
nun europaweit stärker ins öffentlich Bewusstsein gerückt wird", so
Pastors. "Und wir hoffen, dass viele Menschen hier unseren neuen Spot
sehen und wir für unsere Arbeit noch mehr Unterstützung bekommen."
Für medeor sind keine Kosten für die Herstellung des Spots
angefallen. Dafür bedankt sich medeor bei den Produktionsfirmen
x-tension und brainpool TV sowie bei allen Helfern.

action medeor: Das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk mit Stammsitz
in Tönisvorst bei Krefeld trägt dafür Sorge, dass die lebenswichtigen
Medikamente die Betroffenen auch in entlegenen Regionen der
Entwicklungsländer tatsächlich erreichen und sie das bekommen, was
konkret gebraucht wird: neben Medikamenten auch medizinisch
notwendige Ausrüstung wie Verbandsstoffe oder diagnostische Geräte.
Weil die Medikamente nur zehn Prozent des Apothekenpreises kosten,
reichen schon kleine Spenden für wertvolle Hilfe. Jedes Jahr sterben
nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation zwischen einer und drei
Millionen Menschen an Malaria, davon über 90 Prozent im südlichen
Afrika. Wenn mehr Geld für effektive Medikamente bereit gestellt
würde, könnte der Tod von Millionen Menschen an dieser behandelbaren
Infektion verhindert werden.

Was tut action medeor: 1. action medeor sichert den Zugang zu
unentbehrlichen Medikamenten. 2. action medeor leistet Not- und
Katastrophenhilfe. 3. action medeor kämpft gegen HIV/Aids, Malaria
und Tuberkulose. 4. action medeor hilft lokalen Partnern beim Aufbau
von Basisgesundheitsdiensten. 5. action medeor bietet pharmazeutische
Fachberatung. 6. action medeor leistet entwicklungspolitische
Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Malaria-Kampagne wird unter Leitung der
medeor-Projektkoordinatorin Antje Mangelsdorf von Köln aus in der
neuen Zweigniederlassung der action medeor in der Gertrudenstr. 9 in
50667 Köln koordiniert.

Originaltext: action medeor
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31394
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_31394.rss2

Pressekontakt:
Stop Malaria Now!
Zentrales Kampagnenbüro
Antje Mangelsdorf (Koordinatorin)
c/o Deutsches Medikamentenhilfswerk action medeor e.V.
Gertrudenstr. 9
D-50667 Köln
Tel: +49 - (0)221-29970236
Fax: +49 - (0)221-29970238
E-Mail: info@stopmalarianow.org
Internet: www.stopmalarianow.org
 
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