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Kulturwirtschaftsbericht Köln erschienen - RheinEnergieStiftung Kultur hat gefördert

Geschrieben am 06.03.2008 - [Nächster Artikel]

Köln (ots) - Die Region Köln ist kulturwirtschaftlich die Nummer 1
in Nordrhein-Westfalen; der Kölner Großraum erbringt rund ein Viertel
des gesamtwirtschaftlichen Volumens in NRW. Im Bundesvergleich ist
die Kulturwirtschaft, was die Anzahl der Unternehmen betrifft, mit
16.500 Unternehmen nur unwesentlich kleiner als der Berliner Raum
(16.600 Unternehmen). Sie braucht auch einen Vergleich mit der Region
um Paris nicht zu scheuen.

So lauten die Ergebnisse des ersten umfassenden Kölner
Kulturwirtschaftsberichtes, den die beiden zuständigen städtischen
Dezernenten gemeinsam mit dem Vorstand der RheinEnergieStiftung
Kultur heute der Öffentlichkeit vorstellten.

Auf mehr als 100 Seiten zeichnen die Autoren Bernd Fesel und
Michael Söndermann ein genaues Bild der Kulturwirtschaft im Großraum
Köln. Neben der rein quantitativen und beschreibenden Erfassung
enthält der Bericht im zweiten Teil auch konkrete
Handlungsempfehlungen zur Stärkung dieses Wirtschaftsbereichs. Der
Bericht untersucht die Kernbranchen der sogenannten "Creative
Industries", Musikwirtschaft, Buchmarkt und Verlage, Kunstmarkt,
Filmwirtschaft, Rundfunk, private Theater/Kleinkunst, Architektur und
Designwirtschaft. Ergänzend erfolgt eine Betrachtung der
Kreativbranchen Werbung sowie Software/Games.

Herausgeber des Berichts ist die RheinEnergieStiftung Kultur. Er
wurde erstellt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Köln und mit
Unterstützung der Industrie- und Handelskammer zu Köln.

"Als wir die RheinEnergieStiftung Kultur im Sommer 2006
konstituierten, war uns klar, dass wir zu Beginn unserer Arbeit ein
Zeichen setzen wollten, das neben unserem Förderprogramm auch
kulturpolitische Strahlkraft beweist", sagte der Vorstandsvorsitzende
der RheinEnergieStiftung, Helmut Haumann, bei der Vorstellung des
Berichts in Köln. "Und so war es eine glückliche Fügung, dass zum
Auftakt unserer Stiftungsarbeit in Gesprächen mit dem
Kulturdezernenten der Stadt Köln, Prof. Georg Quander, die Erstellung
eines Kulturwirtschaftsberichts für Köln als Anliegen an uns
herangetragen wurde."

Der Stiftungsrat der RheinEnergieStiftung Kultur unter Vorsitz des
Kölner Oberbürgermeisters Fritz Schramma unterstützte das Vorhaben
von Anfang an. Schramma: "Ich bin froh, dass die Stiftung die Arbeit
an diesem Bericht ermöglichen konnte. Die Ergebnisse sind für Köln
sehr wichtig und werden uns auf Jahre hinaus Impulse für die weitere
Gestaltung der kulturpolitischen, aber insbesondere auch der
kulturwirtschaftlichen Arbeit geben. Insofern bin ich sehr dankbar,
dass auch die beiden städtischen Dezernate für Wirtschaft und Kultur
Hand in Hand an dem Bericht mitgearbeitet haben."

Für das städtische Kulturdezernat fasste Professor Georg Quander
als zuständiger Beigeordneter der Stadt Köln die Ergebnisse des
Berichtes so zusammen: "Köln ist einer der wesentlichen Standorte für
Kultur in Deutschland. In dieser Stadt ist viel Potential, nur wird
es häufig nicht kommuniziert, wie der Bericht zu Recht bemängelt. Der
Bericht ist wegweisend für die Ausrichtung von Kulturpolitik, denn er
verdeutlicht: Man muss um Kreative werben wie um große Unternehmen -
es lohnt sich".

Quander verwies auf die immense Bedeutung der Kulturwirtschaft für
Köln und die Region: "Rund 46 Prozent aller Künstlerinnen und
Künstler des Landes NRW leben im Großraum Köln."

Für die Wirtschaftsförderung in Köln wies Dezernent Dr. Norbert
Walter-Borjans darauf hin, dass die "Creative Industries" wichtige
Wirtschaftsfaktoren sind, weil hier Bruttoinlandsprodukt und
Arbeitsplätze entstehen: "Sie sind aber auch Standortfaktoren, weil
sie zu einer Atmosphäre beitragen, die unsere Stadt für andere
Branchen und deren umworbene Mitarbeiter attraktiv macht. Der Bericht
bietet viele Ansatzpunkte, um in Köln eine attraktive Standortpolitik
für Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft zu gestalten.
Gleichzeitig ist schon das gute Abschneiden beim Vergleich mit den
bedeutenden Kulturzentren Berlin und Paris Grund genug, mit der
Branche für den Wirtschaftsraum Köln national und international zu
werben."

Wirtschaftsdezernent Dr. Walter-Borjans erklärte weiter, dass die
Stadt auf Basis der Ergebnisse des Berichts auch eine stärkere
wirtschaftspolitische Komponente in die Kulturarbeit integrieren
werde.

Der Kulturwirtschaftsbericht steht ab sofort allen Interessenten
im Internet zur Verfügung. Er ist zu finden unter:
www.stadt-koeln.de/kulturstadt und www.rheinenergiestiftung.de/kultur
Im Bericht enthalten ist auch eine ausführliche Liste mit
Ansprechpartnern. Auf Anforderung gibt es auch gedruckte Exemplare.

Ansprechpartner für redaktionelle Rückfragen:
RheinEnergieStiftung Kultur
p.A. RheinEnergie AG - Presseabteilung-
Telefon 0221 178-3036/26
Telefax 0221 178-2234
E-Mail presse@rheinenergie.com

Originaltext: RheinEnergie AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/44075
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_44075.rss2

Pressekontakt:
RheinEnergie AG
Presseabteilung
Christoph Preuß
Parkgürtel 24
50823 Köln

Telefon 0221 178-3036
 
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