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Verbesserte Diagnostik von Herzrhythmusstörungen / Deutsche BKK will telemedizinisches Monitoring in Zukunft bundesweit in ausgewählten Zentren anbieten

Geschrieben am 06.03.2008 - [Nächster Artikel]

Mannheim/Wolfsburg (ots) - Die Deutsche BKK, Deutschlands größte
Betriebskrankenkasse, wird ihren Versicherten bei Herzerkrankungen
bundesweit in Zukunft verstärkt telemedizinische Diagnostik in
ausgewählten Zentren anbieten. Das ist das Ergebnis eines
dreijährigen Modellversuchs am Klinikum der Stadt Wolfsburg. Er hat
gezeigt, dass die Telemedizin die Diagnostik von
Herzrhythmusstörungen deutlich verbessert und effizienter gestaltet.
Zudem werden unnötige Krankenhauseinweisungen sowie stationäre
Aufenthalte zur Diagnostik vermieden. Das Klinikum Wolfsburg setzt
auf die Tele-EKG-Systeme des Mannheimer Telemedizin-Providers
Vitaphone GmbH und wird aufgrund der hervorragenden Ergebnisse des
Modellversuchs den Bestand an Geräten deutlich erweitern.

Mit der Tele-ECG-Card Vitaphone 100 IR, die einfach auf die Brust
gedrückt wird, zeichnet der Patient im Alltag per Knopfdruck ein EKG
auf, wenn er das Gefühl hat, dass sein Herz aus dem Takt gerät. Nach
der Aufzeichnung überträgt er das EKG mittels Telefon an das Klinikum
in Wolfsburg. Dort wird es sofort auf der Intensivstation
ausgewertet. Ist das EKG unauffällig, passiert nichts, zeigen sich
Abweichungen von der normalen Herzfrequenz, rufen die diensthabenden
Ärzte den Patienten an und geben konkrete Verhaltenshinweise. Diese
reichen - je nach Befund - von einem beruhigenden Gespräch bis hin
zur Alarmierung des Notarztwagens.

Professor Dr. Rolf Engberding, Chefarzt der I. Medizinischen
Klinik des Klinikums der Stadt Wolfsburg: "Wichtig für den Patienten
ist, dass er sich gut betreut fühlt. Allein das Bewusstsein jederzeit
ein EKG aufzeichnen und an uns senden zu können, vermindert die Angst
vieler Patienten, die häufig als Folge von Herzerkrankungen mit
Rhythmusstörungen auftritt, deutlich. Wir gewinnen wichtige Daten für
Diagnostik und Therapie, unsere Patienten gewinnen Lebensqualität,
bleiben mobil und müssen nicht stationär aufgenommen werden."

Dies bestätigt auch Herzpatient Günther Litzenberg: "Gerade zu
Zeiten, wo niedergelassene Ärzte in der Regel nicht zu erreichen
sind, beispielsweise nachts und an Wochenenden, gibt mir die Card das
gute Gefühl von Sicherheit. Sie ist kinderleicht zu bedienen und ich
habe sie immer dabei."

"Das System ist technisch ausgereift, einfach zu handhaben und die
EKGs sind von hoher Qualität. In vielen Fällen erwiesen sich die
subjektiv als bedrohlich empfundenen Herzrhythmusstörungen als
harmlos. Der Patient konnte daheim bleiben und musste nicht stationär
aufgenommen werden. Ohne Tele-EKG wäre es zwangsläufig zum Einsatz
des Notarztwagens und der Aufnahme auf die Intensivstation zur
Beobachtung gekommen. Die ECG-Monitoring-Card ist ein echter
Meilenstein in der kardiologischen Diagnostik", erläutert Dr. med.
Birgit Gerecke, Leitende Oberärztin der I. Medizinischen Klinik am
Klinikum Wolfsburg.

"Aufgrund unserer Studien wissen wir, dass Patienten mit
Telemonitoring deutlich seltener die Arztpraxis aufsuchen. Zudem
reduziert sich die Zahl der Selbsteinweisung in die Klinik aufgrund
von als bedrohlich empfundenen Herzrhythmusstörungen deutlich.
Telemonitoring verringert daher die Kosten bei gleichzeitig
verbesserter Diagnostik und Therapie. Grund genug für die Deutsche
BKK dieses erfolgreiche Verfahren nun in den kommenden Monaten in
weiteren Regionen anzubieten. Dafür suchen wir noch engagierte und
leistungsfähige Partner in Klinik und Praxis", fasst Dr. med.
Thorsten Heberlein, Abt. Controlling und Versorgungsmanagement der
Deutschen BKK, die Ergebnisse und Konsequenzen der Wolfsburger
Erfahrungen zusammen.

Herzrhythmusstörungen: Daten und Fakten

Herzrhythmusstörungen sind ein global zunehmendes Problem und die
häufigste Diagnose in der internistisch kardiologischen Praxis.
Allein unter Vorhofflimmern leiden nach Schätzung von Experten
weltweit mindestens 5,5 Millionen Menschen, - in Deutschland ca. ein
Prozent der Bevölkerung. Patienten mit Vorhofflimmern haben ein
fünffach erhöhtes Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Zu den mit
Vorhofflimmern assoziierten Erkrankungen zählen die Herzinsuffizienz
sowie der plötzliche Herztod. An ihm sterben in Deutschland jährlich
rund 150.000 Menschen. Sporadisch auftretenden Herzrhythmusstörungen
mit EKG-Veränderungen lassen sich bei jedem 4. Erwachsenen
nachweisen.

Der frühzeitigen Identifizierung von Risikopatienten kommt daher
in der internistisch-kardiologischen Praxis und Klinik eine besondere
Bedeutung zu.

Vitaphone GmbH

Die Vitaphone GmbH mit Sitz in Mannheim ist das führende
Unternehmen für integrierte Dienstleistungen in der Telemedizin, -
mit wegweisenden Konzepten zur Erfassung und Übertragung von
Biosignalen mit modernen Kommunikationsmitteln, die in
telemedizinische Monitoring- und Betreuungssyteme eingebunden sind.
Als global aufgestellter, international führender, Anbieter
telemedizinischer Dienstleistungen und innovativer
Telemonitoring-Technologien unterstützt die Vitaphone GmbH mit
Partner- und Tochtergesellschaften u. a. in Österreich, der Schweiz,
den Beneluxländern, China, Griechenland und in den USA weltweit
Healthcare Professionals bei Diagnostik und Therapie. Sie betreibt
ein rund um die Uhr verfügbares und mit Ärzten besetztes
medizinisches Service Center.

Vitaphone auf der CeBIT / TeleHealth 2008 Halle 8, Stand B05

Originaltext: Vitaphone
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/28852
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_28852.rss2

Pressekontakt:
Vitaphone GmbH
Unternehmenskommunikation
Benjamin Homberg
Telefon: 0281 - 96 30 14
Mobil: 0171 - 5 83 99 40
E-Mail: Presse@vitaphone.de
Internet: www.vitaphone.de

Bildmaterial und weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.vitaphone.de/de/unternehmen/presse
 
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