Hamburg (ots) - Der baden-württembergische Finanzminister Gerhard Stratthaus hat sich offen gezeigt für Fusionsgespräche zwischen der Landesbank Baden-Württemberg und der BayernLB. Wenn seitens der bayerischen Landesregierung der Wunsch nach konkreten Gesprächen bestehe, "werden wir bestimmt nicht die Tür zuschlagen", sagt Stratthaus der ZEIT.
Zugleich zeigt er Verständnis für die Schwierigkeiten der Politik, eine Konsolidierung im Landesbankensektor herbeizuführen. Fusionen seien sinnvoll, doch könnten sie zunächst den Verlust von Arbeitsplätzen bedeuten. "Die Politik steht dann vor der schwierigen Aufgabe, den Menschen die Notwendigkeit einer Umstrukturierung zu vermitteln. Das macht die Sache kompliziert", sagt Stratthaus.
Das Land Baden-Württemberg ist Miteigentümer der LBBW, eine Fusion des Instituts mit der BayernLB gilt als bevorzugte Lösung des Sparkassenverbands DSGV.
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