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Bentley stellt Strategie zum Umweltschutz vor

Geschrieben am 04.03.2008 - [Nächster Artikel]

Genf/Crewe (ots) - Bis zum Jahr 2012 werden alle Modelle von
Bentley in der Lage sein, weniger als 120 g/km CO2 auszustoßen
(Basis: Well-to-Wheel Berechnung)

Dreistufige Umweltstrategie basierend auf:

- Verbesserung der Effizienz (durchschnittlicher Flottenausstoß
wird bis 2012 um mindestens 15 % gesenkt)
- Neuentwicklung des Antriebsstrangs mit einem um 40 %
verbesserten Kraftstoffverbrauch
- erneuerbaren Kraftstoffen:
- Einführung von Flexi-Fuel-Motoren für die gesamte Modellpalette
von Bentley bis 2012
- Verfügbarkeit von Motoren für erneuerbare Kraftstoffe ab 2009

Geringere Emissionen und verbesserte Wirtschaftlichkeit ohne
Einbußen bei den Fahrleistungen.

Bentley Motors hat heute eine weitreichende Umweltstrategie zur
Reduzierung von CO2-Emissionen und einer signifikanten Verbesserung
der Kraftstoffeffizienz vorgestellt.

Bentley wird weltweit einer der ersten Hersteller sein, dessen
Fahrzeuge über die gesamte Modellpalette hinweg für erneuerbare
Kraftstoffe geeignet sind. Im Luxus-Segment wird Bentley zudem der
erste Anbieter dieser Art sein. Gleichzeitig wird Bentley erhebliche
Verbesserungen am Antriebsstrang einführen. Die Strategie ist das
Ergebnis jahrelanger technischer Studien und intensiver Forschungen,
bei denen alternative Umwelttechnologien umfassend untersucht wurden.
Mit der Möglichkeit zur künftigen Nutzung von erneuerbaren
Kraftstoffen unterstreicht Bentley das Bestreben zur Steigerung der
Umweltfreundlichkeit, ohne dabei die Fahrleistungen zu
beeinträchtigen.

Dr. Franz-Josef Paefgen, Chairman und Chief Executive von Bentley
Motors, erklärt dazu,: "Dies ist ein wichtiger Schritt in der
Geschichte von Bentley, der die wachsenden Erwartungen unserer Kunden
auf der ganzen Welt in Bezug auf leistungsstarke Fahrzeuge mit
effizienten Motoren widerspiegelt. In unserem Segment setzen wir
einen Meilenstein, indem wir es ermöglichen, dass sich jeder unserer
Motoren mit erneuerbaren Kraftstoffen betreiben lässt, wodurch über
die gesamte Flotte die Emissionen reduziert und die
Kraftstoffeffizienz gesteigert werden."

Dr. Paefgen betonte zudem, dass die Initiative von Bentley im
Rahmen der unternehmerischen Sozialverantwortung helfen werde, den
globalen Herausforderungen sowohl in Bezug auf die CO2-Emissionen als
auch auf die längerfristige Kraftstoffverfügbarkeit zu begegnen.
"Bentley glaubt nicht,", so Dr. Paefgen, "dass kurzfristige Maßnahmen
eine angemessene Antwort auf diese globalen Herausforderungen sind;
vielmehr basiert die gewählte Strategie auf einem langfristigen und
nachhaltigen Engagement."

Die Effizienz-Verbesserungen werden in erster Linie durch den
Einsatz innovativer Technologien bei den 8- und 12-Zylinder-Motoren
(einschließlich Motormanagement und neuen, verbesserten Getrieben und
Elementen zur Kraftübertragungs) sowie durch Gewichtsreduzierung
erzielt. Als Teil des Engagements zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei
allen neuen Modellen werden diese Maßnahmen bis 2012 zu einer
Verringerung der CO2-Emissionen um mindestens 15 % führen.

Als weitere Maßnahme wird bis 2012 ein neuer Antriebsstrang
eingeführt, der unter Beibehaltung des gegenwärtigen Leistungsniveaus
eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um 40 % ermöglicht.

Darüber hinaus werden bis 2012 sämtliche Motoren über die gesamte
Modellpalette für den Einsatz von erneuerbaren Kraftstoffen
kompatibel sein. Die ersten Fahrzeuge mit diesen Änderungen werden
bereits Anfang des nächsten Jahres verfügbar sein.

"Wir sind der Überzeugung, dass erneuerbare Kraftstoffe,
insbesondere Biokraftstoffe der zweiten Generation, über ein starkes
Potential verfügen," so Dr. Paefgen weiter. "Auf Basis des
Well-to-Wheel-Ansatzes ermöglichen solche Kraftstoffe eine konstant
hohe Nettoreduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 90 %."

Die Vorteile von Biokraftstoffen der zweiten Generation sind
signifikant:

- Massive Senkung der gesamten CO2-Emissionen
- Keine Konkurrenz zu Nahrungsmitteln als Rohstoffbasis
- Verwendung von Biomasseabfällen zur Kraftstoffgewinnung
erfordert nur minimale zusätzliche Landnutzung
- Erheblich größere Erträge als Biokraftstoffe der ersten
Generation

"Indem wir unsere Motoren frühzeitig an diese Kraftstoffe
anpassen, hoffen wir zu ihrer schnellen Akzeptanz beizutragen,
während sich die Nachfrage und der Markt dafür entwickeln.
Zusammengenommen ermöglichen es die vorgestellten Maßnahmen, dass
alle Modelle von Bentley bis 2012 weniger als 120 g/km CO2
ausstoßen," fügte Dr. Paefgen hinzu.

Ansprechpartner:
James Rosenstein
Global Director External Affairs
Bentley Motors
Tel: +44 (0)1270 535350
Mob: +44 (0)7904 648887

Email james.rosenstein@bentley.co.uk
Website www.bentleymotors.com

Zusatzinformationen

Über Bentley Motors

Bentley ist eine hundertprozentige Tochter der Volkswagen AG. Mit
der Kombination von moderner Technologie und außergewöhnlicher
Handwerkskunst bei einem Höchstmaß an Individualität besetzt Bentley
eine Spitzenposition im Markt der Luxusfahrzeuge. Der britische
Automobilhersteller verkaufte 2007 weltweit sowohl in den sich
entwickelnden als auch in den etablierten Märkten über 10.000
Fahrzeuge. Das Gesamtvolumen wuchs dabei um 7 %, mit Steigerungen in
fast allen bedeutenden Märkten: +7 % in Großbritannien, +4 % in
Nordamerika, +7 % in Europa, +18 % im asiatischen Raum (allein in
China +93 %).

Hintergrund zu Kraftstoffen

* Well-To-Wheel: Diese auf breiter Front akzeptierte Messmethode
für die Energieeffizienz wurde von Experten im Auftrag der
Europäsichen Union entwickelt. Sie berücksichtigt "die Gesamtheit
aller erforderlichen Schritte für die Produktion und Verteilung eines
Kraftstoffs, angefangen bei der primären Energieressource bis zu
dessen Verbrauch durch ein Fahrzeug". Quelle: European Commission
Institute for Environment and Sustainability WELL-to-WHEELS Report
Version 2c, März 2007

Erneuerbare Kraftstoffe oder Biokraftstoffe sind auf synthetische
Weise aus organischem Material gewonnene Kraftstoffe. Die
biologischen Kraftstoffe basieren hauptsächlich auf Bio-Ethanol, der
sowohl in Benzinmotoren zum Einsatz kommt als auch zur Erzeugung
synthetischer Dieselkraftstoffe dient. Biokraftstoffe ermöglichen
CO2-Reduzierungen, da bei ihrer Verbrennung nur die Menge CO2
freigesetzt wird, die beim Wachstum der Pflanzen für die
Kraftstoffproduktion absorbiert wurde. Es wird erwartet, dass die
Menge von erneuerbaren Kraftstoffen in den kommenden Jahren rapide
ansteigt. Nach Angaben der Unternehmensberatung McKinsey könnten
Biokraftstoffe der ersten und zweiten Generation bis 2030 beinahe ein
Viertel des globalen Energiebedarfs decken. Laut der Prognose werden
die Produktionskosten für Biokraftstoffe im selben Zeitraum stark
fallen, während ein Anstieg der Erträge - in Bezug auf den
Kraftstoffertrag pro Hektar - erwartet wird. Flexi-Fuel (auch bekannt
als FFV) beschreibt eine Motorentechnologie die es ermöglicht,
Fahrzeuge mit einer beliebigen Mischung aus Benzin und Ethanol zu
betreiben. Ein Sensor in der Kraftstoffversorgung erkennt das
Mischverhältnis des Kraftstoffs. Wo diese verfügbar sind, können
Flexi-Fuel-Systeme mit Biokraftstoffen betrieben werden; wo sie nicht
verfügbar sind, kann Benzin verwendet werden oder jede beliebige
Mischung aus beiden Kraftstoffarten.

Biokraftstoffe der ersten Generation werden hauptsächlich aus den
Früchten und Samen der Pflanzen hergestellt. Der Anbau kann in
Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung stehen. Dennoch stellen
Biokraftstoffe der ersten Generation einen wichtigen Schritt in die
richtige Richtung dar. In Ländern wie z.B. Brasilien werden große
Mengen solcher Biokraftstoffe produziert und tragen zu einer sehr
positiven CO2-Bilanz bei. Biokraftstoffe der zweiten Generation
werden aus landwirtschaftlichen Reststoffen und Abfallmaterial
(Biomasse) gewonnen. Sie ermöglichen große Erträge pro Flächeneinheit
und besitzen das Potential für eine Minderung der CO2-Emissionen um
bis zu 90 %. Die Produktion dieser Kraftstoffe steht nicht in
Konkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung. Darüber hinaus sind
Biokraftstoffe der dritten Generation im Gespräch, die aus
gentechnisch modifizierten Mikroorganismen oder Algen auf großflächig
angelegten Farmen gewonnen werden sollen. Die entsprechenden
Produktionsmethoden dafür stecken allerdings noch im Frühstadium.

Originaltext: Bentley Motors Ltd.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43862
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43862.rss2

Pressekontakt:
James Rosenstein
Global Director
External Affairs
Bentley Motors
Tel: +44 (0)1270 535350
Mob: +44 (0)7904 648887

Email james.rosenstein@bentley.co.uk
Website www.bentleymotors.com
 
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