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Premierminister Badawis fortschrittliche Verbindung zwischen Islam und wachstumsstarker Wirtschaft

Geschrieben am 27.02.2008 - [Nächster Artikel]

Kuala Lumpur, Malaysia (ots/PRNewswire) -

- Daheim und im Ausland unterstreicht der malaysische Führer, wie
wichtig die Entwicklung des Humankapitals ist

Am Mittwoch wird der malaysische Premierminister Abdullah Badawi
seine Kampagne zu seiner Wiederwahl in das konservative, muslimische
Zentrum im Norden des Landes beginnen. Es handelt sich hierbei um
einen Landesteil, der von der auf hohes Wachstums und Investitionen
ausgerichteten Wirtschaftspolitik der Regierung profitiert hat.

Badawi wird für verstärkte Anstrengungen werben, Malaysias
einzigartig erfolgreiche Mischung aus fortschrittlichem, modernem
Islam und wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung zu fördern, deren
Ergebnisse sich heute in den Zahlen zum Wirtschaftswachstum für das
vierte Quartal zeigen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schnellte im 4.
Quartal 2007 um 7,3 % nach oben und machte es zum wachstumsstärksten
Quartal, seit Badawi 2004 seine erste Wahl gewonnen hatte. Für das
gesamte Jahr 2007 betrug das Wachstum in Malaysia 6,3 % gegenüber 5,9
% 2006.

Während seiner Rede, welche der Premierminister im Rahmen seines
Wahlkampfes im Staat Kedah - dieser befindet sich im nordwestlichen
Teil der malaysischen Halbinsel - hielt, sprach er über die
Wichtigkeit der "Entwicklung von Humankapital" durch Investitionen in
Bildung und Programme zur Schaffung beruflicher Kompetenzen.
Weiterhin hält er es für wichtig, dass besondere Anreize für
Unternehmen geschaffen werden, die in die Schaffung von
Arbeitsplätzen in Region und Land investieren.

Die umfassendsten Initiativen, die Badawi in den letzten Jahren
eingeführt hat, sind mehrere Sonderwirtschaftszonen, die in Malaysia
als "Entwicklungskorridore" bekannt sind und bereits begonnen haben,
Milliarden von Dollar in Form neuer Kapitalströme von internationalen
Investoren in Asien, dem Nahen Osten und den Vereinigten Staaten zu
produzieren.

Dazu gehört die Entwicklungsregion Iskandar im Süden Malaysias
bei Singapur mit einer Fläche von 2.200 Quadratkilometer, die bereits
umfassende Investitionen angezogen hat: Ein Beispiel ist ein 1,2
Milliarden-Dollar-Projekt eines Konsortium aus "Sovereign Wealth
Funds" und anderer in Abu Dhabi, Kuwait und Dubai sowie neue
Investitionen von General Electric aus den USA. Das Iskandar-Projekt
hat im Laufe des vergangenen Jahres schon 10 Milliarden USD
eingebracht, ca. 10 % des Gesamtziels. Zu den anderen Zonen gehört
eine in den östlichen Staaten, sie umfassen 112 Milliarden
malaysische Ringgit (35 Milliarden USD) über die nächsten 12 Jahre
in ganz unterschiedlichen Sektoren, wie Tourismus, Öl und Gas,
Petrochemikalien und Fertigung.

Die Northern Corridor Economic Region (NCER) soll das
wirtschaftliche Wachstum und die Einkommen in Perlis, Kedah, Penang
und Nord-Perak ankurbeln und die Region bis 2025 in ein bedeutendes
Zentrum für Logistik, Nahrungsmittelverarbeitung und Tourismus mit
der Schaffung von über 1 Million neuen Arbeitsplätzen und einer
hiernach veranschlagten BIP-Steigerung in der Region von 52,7
Milliarden Ringgit (16,5 Milliarden USD) 2005 auf 214 Milliarden
Ringgit (66,9 Milliarden USD) verwandeln.

"Durch das Wachstum und die Expansion der NCER wollen wir die
Bildung verbessern, die Arbeitslosigkeit verringern, die bereits
geringe Armut völlig beseitigen und den Menschen jene Werkzeuge an
die Hand geben, mit denen sie ein wohlhabendes, erfülltes Leben
führen können", sagte Badawi.

Dieser Ansatz entspricht weitgehend Premierminister Badawis
Glauben an die Prinzipien des Islam Hadhari, der die Auffassung
unterstreichen soll, dass wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt,
Modernisierung und Bildung in Einklang mit den Lehren des Koran sind.
Die Strategie der Entwicklungskorridore stimmt somit mit seiner
breiter angelegten Strategie überein, die darin besteht,
sicherzustellen, dass Entwicklung und wirtschaftlicher Fortschritt
mit dem Islam Hand in Hand gehen.

"Doch wir wollen die Früchte unserer Arbeit nicht nur für uns
selbst behalten", bemerkte der Premierminister und fügte hinzu: "Wenn
wir unseren muslimischen Freunden anderer Nationen helfen und
umgekehrt von ihnen lernen können, dann können wir alle von diesem
gemeinsamen Erfolg profitieren."

Die Vorstellung, Humankapital zu entwickeln, steht sein einigen
Jahren im Zentrum des malaysischen Vorsitzes der Organisation der
Islamischen Konferenz (OIC - Organisation for the Islamic
Conference). Viel Zeit und Energie hat Badawi für seinen ehrgeizigen
Plan aufgebracht, die muslimische Welt zu ermuntern, sich zu vereinen
und so die grundlegenden Ursachen von Armut und sogar von sozialen
Unruhen sowie von Extremismus zu bekämpfen, indem die OIC ein
wirtschaftliches Gesicht erhält. Badawis Schaffung des "World Islamic
Economic Forum" hat dazu beigetragen, die Notwendigkeit
hervorzuheben, Programme zum Kampf gegen Armut, Analphabetismus und
Arbeitslosigkeit zu fördern.

Die muslimische Welt mit einer Bevölkerung von 1,2 Milliarden
Menschen weist im Vergleich mit anderen Gesellschaften eine
überdurchschnittlich hohe Armut auf. Von den 57 Ländern, aus denen
die Organisation des Islamischen Konferenz (OIC) besteht, gehören ca.
31 zu den am wenigsten entwickelten Staaten weltweit. Zusammen machen
sie ca. 20 % der Weltbevölkerung aber nur 5 % des globalen BIP aus.

Wie der Premierminister festgestellt hat: "Entfremdung und
Verdrossenheit müssen bekämpft werden, indem man die Ursachen
beseitigt und nicht nur die Auswirkungen. Wir müssen uns um die
wirtschaftlichen Wurzeln von Armut, Unwissenheit und Arbeitslosigkeit
kümmern, denn sie sind die echten Bedrohungen für muslimische
Gesellschaften auf der ganzen Welt. Es ist dringend an der Zeit und
entscheidend, dass die reichen und gemässigten Nationen der
muslimischen Welt sich vereinen, um Selbsthilfe-Lösungen bereit zu
stellen und so die wirtschaftlichen Ursachen der Armut zu meistern."

Daheim in Malaysia hat Badawis fortschrittliche islamische Agenda
bereits starke wirtschaftliche Erfolge erzielt. Sein
Wahlkampfversprechen "Sicherheit, Frieden und Wohlstand" bedeutet: Um
diese Chancen realisieren zu können, ist es entscheidend, im Inland
eine stabile und wachsende Wirtschaft zu bewahren. Aus diesem Grund
gehört zu Premierminister Abdullah Badawis höchsten Prioritäten (wie
sie am Montag im Wahlprogramm "Barisan Nasional" festgeschrieben
wurden) zu gewährleisten, dass Malaysia eine wachstumsstarke
Wirtschaft behält, die wettbewerbsfähig genug ist, um für
internationale Investoren attraktiv zu sein, und Malaysias Rolle als
eine der stabilsten und erfolgreichsten Wirtschaften innerhalb der 10
zu ASEAN gehörenden Nationen zu fördern.

Originaltext: BN2008 News
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70167
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_70167.rss2

Pressekontakt:
Chong Sin Woon für BN2008, +6019-382-8461,
campaignupdates@BN2008.org.my
 
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