Berlin (ots) - Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) unterstützt das Vorhaben der Koalitionsparteien, selbstgenutztes Wohneigentum stärker im Rahmen der privaten Altersvorsorge zu fördern. Allerdings sei der auf der Klausurtagung von Union und SPD vorgeschlagene Weg, eine nachgelagerte Besteuerung über "fiktive Wohnförderkonten" sicher zu stellen, den Kunden kaum vermittelbar.
Für den Verbraucher sei es eher abschreckend, wenn er bei Renteneintritt und häufig sinkenden Einnahmen die Rechnung vom Finanzamt präsentiert bekomme. Eine geringere laufende Riesterförderung bei gleichzeitigem Verzicht auf eine nachgelagerte Besteuerung wäre aus Sicht des BVR die bessere Lösung. Die Koalition solle die geplante steuerliche Regelung zu "Wohn-Riester" daher noch einmal überdenken, um eine praktikable Lösung zu entwickeln, die ihrem Namen und dem dahinter stehenden Spar- und Fördermodell besser gerecht wird.
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