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Clyvia präsentiert Energiebilanz für die Umwandlung von Kunststoffen zu Heizöl und Diesel

Geschrieben am 27.02.2008 - [Nächster Artikel]

Wegberg (ots) - Die Clyvia Technology GmbH hat für die Herstellung
mineralischer Kraftstoffe aus Kunststoffabfällen eine ausführliche
Energiebilanz erstellt. Die Berechnung erfolgte analog zu der zuvor
bereits erstellten Bilanz für die Altölfahrweise und führte zu
ähnlich positiven Ergebnissen. Das teilte das Unternehmen an seinem
Firmensitz in Wegberg-Wildenrath mit.

Anders als Altöle müssen Kunststoffe wie Polyethylen oder
Polypropylen zunächst in einem Extruder auf 300 Grad Celsius
vorgewärmt werden, bevor diese zu Heizöl oder Diesel verarbeitet
werden können. Aus diesem Grunde werden - zusätzlich zur Grundlast
von 25 kWh elektrischer Energie für den Betrieb von Pumpen, Scrabbern
und anderen Funktionen der Anlage - weitere 65 kWh für die
Elektromotoren des Extruders benötigt. Dadurch steigt der
Gesamtbedarf an elektrischer Energie auf 90 kWh.

Die übrigen Parameter sind mit denen der Altölfahrweise weitgehend
identisch: Bei einem Input von 500 kg pro Stunde entstehen 450 kg
mineralische Kraftstoffe, von denen 50 kg Heizöl als
Verbrennungsenergie für den Reaktor dienen. Somit bleiben per saldo
400 kg verkaufsfähiges Material, was einer Ausbeute von 80 Prozent
entspricht. Hinzu kommen 25 kg brennbare Gase, die ebenfalls den
Brenner erhitzen helfen sowie 25 kg Bitumen, die später im Straßenbau
eingesetzt werden können.

Sensationell günstig: Literpreis des fertigen Produktes liegt bei
25 Cent

Selbst ohne Einbeziehung der Gase liegt der energetische
Wirkungsgrad des Verfahrens bei 85 Prozent. "Rechnet man die Gase
jedoch hinzu", so Dr. Manfred Sappok, einer der beiden
Geschäftsführer der Clyvia Technology GmbH, "dürfte der Wert bei 90
Prozent liegen. Sowohl beim Altöl als auch beim Kunststoff erzielen
wir damit exzellente Werte, die sich - nicht zuletzt - in einem
sensationell günstigen Literpreis widerspiegeln, der in beiden Fällen
rund 25 Cent beträgt."

Das von Clyvia entwickelte Verfahren basiert auf der
fraktionierten Depolymerisation, einem Prozess, der dem Cracken von
Rohöl ähnelt. Bei einer Prozesstemperatur von 400 Grad Celsius -
deutlich weniger als bei herkömmlichen Spaltverfahren wie der
Pyrolyse - werden lange Kohlenwasserstoffketten aufgespalten, die
anschließend verdampfen und sich in einer Destillationskolonne als
Dieselöl niederschlagen.

Die Technologie ist sowohl für private und öffentliche
Entsorgungsfirmen als auch für Industrie- und Gewerbebetriebe
interessant, die organische Reststoffe wie Altöl, Spülöl,
Verpackungsmüll oder Produktionsrückstände energetisch nutzen
möchten, die sonst teuer entsorgt werden müssten.

Die Clyvia Technology GmbH ist eine Tochtergesellschaft der
US-amerikanischen Clyvia Inc. mit Sitz in Las Vegas, Nevada, deren
Aktien in Frankfurt (WKN: A0F59X, ISIN: US18975K1088) sowie in New
York "over the counter" (OTC BB: CLYV.OB) gehandelt werden.

Originaltext: Clyvia Inc.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/58248
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_58248.rss2
ISIN: US18975K1088

Pressekontakt:
Clyvia Inc.
Walter P.W. Notter
- CEO und Präsident -
1480 Gulf Road, Suite 204
Point Roberts, WA 9828, USA


Technische Fragen:

Clyvia Technology GmbH
Dr. Manfred Sappok
- Geschäftsführer -
Friedrich-List-Allee 10
41844 Wegberg-Wildenrath
Tel.: +49-2432-89 36 26
Fax: +49-2432-89 36 29
E-Mail: info@clyvia-tec.com
Web: www.clyvia-tec.com
 
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