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ots.Audio: Betriebliche Altersversorgung europaweit im Fokus / Unternehmen setzen zunehmend auf Leistungs- und Risikotransparenz - Ausmaß und Intensität der Optimierungsmaßnahmen in der bAV nehmen ab

Geschrieben am 27.02.2008 - [Nächster Artikel]

Frankfurt (ots) -

- Querverweis: Audiomaterial unter
http://www.presseportal.de/audio und
http://www.presseportal.de/link/multimedia.mecom.eu abrufbar -

Rauser Towers Perrin-Studie zur betrieblichen Altersversorgung
(bAV)

In den europäischen Industrienationen haben Unternehmen ihre
betriebliche Altersversorgung (bAV) neu ausgerichtet. Der Wunsch nach
mehr Leistungs- und Risikotransparenz sowie größerer Flexibilität hat
die Trendwende zur modernen Beitragszusage begünstigt. Während
deutsche Unternehmen den Höhepunkt der Reorganisation von
Versorgungswerken überschritten sehen, werden in Großbritannien und
Frankreich noch große bAV-Umstrukturierungen erwartet.
Diese Aussagen sind der Studie "Trends in der bAV in Deutschland im
europäischen Vergleich", der Unternehmensberatung Rauser Towers
Perrin zu entnehmen. Im Rahmen der Analyse wurden bAV-Verantwortliche
multinationaler Unternehmen aus den Niederlanden, Großbritannien,
Spanien, Frankreich und Deutschland befragt.

Attraktiv für Mitarbeitergewinnung und -bindung

Die bAV ist in Deutschland als Bestandteil der Gesamtvergütung
fest etabliert. Insgesamt bieten 93 Prozent der befragten deutschen
Unternehmen betriebliche Versorgungsleistungen an und nutzen sie
gezielt als Mittel zur Bindung und Gewinnung von qualifizierten
Mitarbeitern. Angesichts der abnehmenden Leistungen aus der
gesetzlichen Rente, gewinnen bAV-Programme für Mitarbeiter,
Unternehmen und den Staat als kosteneffiziente Alternative zur
privaten Vorsorge an Bedeutung.

Transparenz und Planungssicherheit geht vor

Von den über 65 Prozent der Befragten, die neue Versorgungszusagen
eingeführt haben, hat sich über die Hälfte für eine
beitragsorientierte Zusage entschieden, um die finanziellen Risiken
für die Unternehmen langfristig besser kalkulierbar zu halten. "Ziel
der Restrukturierung ist weniger die Kostenersparnis, als eine
Steigerung der Effizienz sowie die langfristige Finanzierbarkeit der
bAV durch Senkung der Zins- und Langlebigkeitsrisiken", erläutert Dr.
Reiner Schwinger, Studienautor und Managing Principal bei Rauser
Towers Perrin.
Neben Kostenkontrolle dominiert der Wunsch nach Vereinheitlichung.
Dr. Stefanie Griesbeck, Rauser Towers Perrin-Beraterin und
Studienautorin, erläutert: "Die Harmonisierung reduziert die
Komplexität und Verwaltungskosten."

Flexibler und attraktiver: Beitragsorientierte Zusagen setzen sich
durch

Die europäischen Länder unterscheiden sich beim absoluten
Verbreitungsgrad der leistungs- bzw. beitragsorientierten Zusage
erheblich. Mit 70% verfügt Spanien über den höchsten Verbreitungsgrad
von Beitragszusagen. Deutschland liegt mit einem Anteil von knapp
zwei Drittel bei Neueintritten auf Platz 2, vor Großbritannien und
den Niederlanden.
Moderne Vorsorgungsprogramme werden durch Wahlrechte bei der
Mittelanlage oder Optionen für die Auszahlung im Leistungsfall auf
die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter zugeschnitten.
"Flexibilität ist wichtig, weil maßgeschneiderte Programme eine
höhere Wertschätzung erwarten lassen und steigende Akzeptanz", so
bAV-Expertin Griesbeck. Zunehmende Verbreitung finden auch sogenannte
Matching-Konzepte, bei denen Arbeitgeber und Mitarbeiter gemeinsam
zum Aufbau der Versorgungsleistungen beitragen.

Europaweite Harmonisierung nicht im Vordergrund

Trotz zunehmender Internationalisierung der Wirtschaft, ist die
länderübergreifende Harmonisierung bei der bAV für Unternehmen
bislang von nachrangiger Bedeutung. Für rund 65 Prozent der Befragten
ist die Angleichung der Versorgungsregelungen auf europäischer Ebene
kein Top-Thema auf ihrer aktuellen Agenda. Grund dafür sind die nach
wie vor in den einzelnen europäischen Staaten stark voneinander
abweichenden steuer- und arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Studienergebnisse sind kostenlos zu beziehen.

Originaltext: Towers Perrin
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32201
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32201.rss2

Pressekontakt:
Thomas Müller - Towers Perrin - Tel.: 069 1505-5118 - E-Mail:
thomas.mueller@towersperrin.com

Julia Kößler - Ketchum GmbH - Tel.: 089 12445-197 - E-Mail:
julia.koessler@ketchum.com
 
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