Düsseldorf (ots) - Der Chef des Düsseldorfer Industriekonzerns Henkel, Ulrich Lehner, hat in der Debatte um die Liechtensteiner Steuer-Affäre mehr Fairness eingefordert. "Wir müssen alle unsere Pflicht tun und unsere Steuern bezahlen", sagte Lehner in einem Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Westdeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). Er fügte aber hinzu: "Ich meine, dass man solche Fälle nicht dazu benutzen darf, ganze Gruppen von Menschen abzuurteilen. Man darf nicht von Einzelfällen auf die Gesamtheit schließen." Die Fairness gebiete es insbesondere abzuwarten, bis die Fakten auf dem Tisch lägen, und sich dann sein Urteil zu bilden.