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Bayer investiert über 7 Millionen Euro in Aachener Forschungszentrum / Kooperation von Bayer MaterialScience, Bayer Technology Services und RWTH Aachen

Geschrieben am 25.02.2008 - [Nächster Artikel]

Leverkusen (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

In Aachen nimmt heute ein neues Katalysezentrum seine Arbeit auf,
das mit mehr als sieben Millionen Euro vom Bayer-Konzern gefördert
wird. "Um unsere Innovationskraft weiter zu stärken, unterstützen wir
exzellente Leistungen und Talente auf wissenschaftlicher Ebene",
sagte Peter Vanacker, Mitglied des Executive Committee von Bayer
MaterialScience und Leiter der Business Unit Polyurethanes, bei einem
Pressegespräch. Die Katalyse sei längst zu einer Schlüsseltechnologie
in der chemischen Industrie geworden, so Vanacker weiter. "Wir halten
das Innovationspotenzial nach wie vor für groß - und es ist unser
Ziel, durch diese Forschungsarbeiten nachhaltig Wettbewerbsvorteile
zu erhalten."

Im September 2007 hatten die Bayer MaterialScience AG und die
Bayer Technology Services GmbH eine zunächst auf fünf Jahre
angelegte, intensive Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen
Technischen Hochschule (RWTH) Aachen auf dem Gebiet der
Katalyseforschung vereinbart. Bayer MaterialScience will über diesen
Zeitraum insgesamt 6,05 Millionen Euro in das Forschungszentrum
investieren, Bayer Technology Services beteiligt sich zusätzlich mit
1,25 Millionen Euro. Das Land Nordrhein-Westfalen und die RWTH Aachen
haben insgesamt weitere 2,7 Millionen Euro zur Finanzierung der
Infrastruktur beigesteuert.

"Die Entwicklung gänzlich neuer katalytischer Prozesse, wie wir
sie in dem gemeinsamen Zentrum anstreben, öffnet viele Chancen und
stellt gleichzeitig eine entscheidende wissenschaftliche
Herausforderung für eine nachhaltige Entwicklung der stofflichen
Wertschöpfungskette dar", erläuterte Professor Dr. Walter Leitner,
wissenschaftlicher Leiter des neuen Zentrums. Die geplanten
Forschungsprojekte beinhalten zum Beispiel Fragestellungen zur
Synthese niedermolekularer Polymerbausteine für Spezialkunststoffe
oder die Erschließung alternativer Rohstoffquellen zum Beispiel durch
die Aktivierung von CO2 als Synthesebaustein. Eine nachhaltige Chemie
hilft auf diesem Wege, Prozesse effizienter zu gestalten, was
wiederum den Energieverbrauch sowie die Emission von CO2 senken kann.

Kooperation zwischen Industrie und Hochschule

Bayer unterhält vielfältige Kooperationen mit Instituten und
Hochschulen im In- und Ausland. Mit dem Konzept der Einrichtung eines
gemeinsamen Zentrums im Bereich der Grundlagenforschung an einer
führenden deutschen Hochschule beschreitet das Unternehmen neue Wege
in seiner Kooperationsstrategie. "Mit innovativen Ideen können zum
einen selbst jahrzehntealte Verfahren deutlich wirtschaftlicher
gestaltet werden. Zum anderen ermöglichen sie die Entwicklung neuer
Prozesse, die das tägliche Leben ganz im Sinne des Konzern-Leitbilds
,Science For A Better Life' verbessern", so Dr. Helmut Mothes, Leiter
Process Technology bei Bayer Technology Services.

In direkter Nachbarschaft zum Institut für Technische und
Makromolekulare Chemie (ITMC) der RWTH, dessen Geschäftsführer
ebenfalls Professor Leitner ist, stellt die Hochschule die
notwendigen Laborräume auf einer Fläche von insgesamt rund 400
Quadratmetern am Standort Seffent/Melaten zur Verfügung. Der
Labortrakt wurde mit Unterstützung des Landes NRW und der RWTH
umfassend modernisiert und gemeinsam mit Bayer MaterialScience
ausgestattet. In dem neuen Katalysezentrum werden bis zu 16 junge
Forscher in enger Kooperation mit Experten von Bayer MaterialScience
und Bayer Technology Services Grundlagenwissen auf dem Gebiet der
Katalyse erarbeiten.

Neben den Einrichtungen des Forschungszentrums selbst werden die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die gesamte Infrastruktur der
Hochschule nutzen können. Dies fördert den wissenschaftlichen
Erfahrungsaustausch und gewährleistet zugleich die Integration des
Zentrums und seiner Beschäftigten in die Hochschule.

Über Bayer MaterialScience:

Mit einem Umsatz von 10,2 Milliarden Euro im Jahr 2006
(fortzuführendes Geschäft) gehört Bayer MaterialScience zu den
weltweit größten Polymer-Unternehmen. Geschäftsschwerpunkte sind die
Herstellung von High-Tech-Polymerwerkstoffen und die Entwicklung
innovativer Lösungen für Produkte, die in vielen Bereichen des
täglichen Lebens Verwendung finden. Die wichtigsten Abnehmerbranchen
sind die Automobilindustrie, die Elektro-/Elektronik-Branche sowie
die Bau-, Sport- und Freizeitartikelindustrie. Bayer MaterialScience
produziert an 30 Standorten rund um den Globus und beschäftigte Ende
2006 etwa 14.900 Mitarbeiter. Bayer MaterialScience ist ein
Unternehmen des Bayer-Konzerns.

Über Bayer Technology Services:

Bayer Technology Services GmbH bietet ganzheitliche Lösungen
entlang des Lebenszyklus von chemisch-pharmazeutischen Anlagen - von
der Entwicklung über Planung und Bau bis hin zur Prozessoptimierung
bestehender Betriebe. Die Bayer-Tochter beschäftigt weltweit knapp
2.300 Experten im Hauptsitz in Leverkusen und den anderen deutschen
Standorten sowie in den Regionalbüros in Baytown (Texas/USA),
Antwerpen (Belgien), Mexiko City (Mexiko) und Shanghai (VR China). In
2006 betrug der Umsatz rund 380 Mio. Euro. Weitere Informationen zu
Bayer Technology Services unter www.bayertechnology.com.

Über die RWTH Aachen:

In den neun Fachbereichen und über 85 Studiengängen der RWTH
Aachen sind über 30.000 Studierende eingeschrieben, davon circa 5.000
aus dem Ausland. An der Hochschule lehren etwa 440 Professorinnen und
Professoren und rund 6.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier
beschäftigt. Im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative war die
RWTH Aachen in allen drei Förderlinien erfolgreich. Neben dem
Zukunftskonzept werden jetzt insgesamt drei Exzellenzcluster und eine
Graduiertenschule gefördert. Den Schwerpunkt bei der Ausbildung und
den Forschungsaktivitäten der Hochschule bilden die
Ingenieurwissenschaften. Die RWTH unterhält traditionell einen engen
Kontakt zur Industrie, was sich in einem jährlichen
Drittmittelvolumen von rund 150 Millionen Euro niederschlägt. Zu den
wichtigen Merkmalen der wissenschaftlichen Arbeit zählt eine komplexe
interdisziplinäre Vernetzung, die in 19 Forschungs- und
Kompetenznetzwerken, derzeit neun Sonderforschungsbereichen (SFB)
sowie weiteren Beteiligungen in Transregio-SFB und in sechs
interdisziplinären Foren gefördert wird. Die RWTH ist Mitglied in
internationalen Forschungsverbänden wie beispielsweise der IDEA
League, in der sich führende technische Hochschulen Europas
zusammengeschlossen haben.

Mehr Informationen finden Sie unter

www.bayermaterialscience.de

www.catalyticcenter.de

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation kann bestimmte in die Zukunft gerichtete
Aussagen enthalten, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen
der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns bzw. seiner Teilkonzerne
beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken,
Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die
Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen
Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein,
die Bayer in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese
Berichte stehen auf der Bayer-Webseite www.bayer.de zur Verfügung.
Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige
Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Originaltext: Bayer MaterialScience AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/54953
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_54953.rss2

Ansprechpartner:

Bayer MaterialScience AG:
Dr. Johann Thim, Tel.: 0214 30-61087
E-Mail: johann.thim@bayermaterialscience.com

Bayer Technology Services GmbH:
Birgit Neumann, Tel.: 0214 30-83254
E-Mail: birgit.neumann@bayertechnology.com

RWTH Aachen:
Sabine Busse, M.A., Tel.: 0241 80 94322
E-Mail: pressestelle@zhv.rwth-aachen.de
 
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