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Studie: Alltagsprobleme mit behinderten Kindern werden unterschätzt

Geschrieben am 18.02.2008 - [Nächster Artikel]

Hamburg (ots) - Viele Eltern in Deutschland haben falsche
Vorstellungen von den Sorgen und Problemen, die Eltern behinderter
Kinder beschäftigen. So ist die größte Zukunftssorge betroffener
Eltern, dass ihr Kind im Erwachsenenalter keinen Arbeitsplatz finden
wird. Ein anderes Ergebnis zeigt sich, wenn nicht betroffene Eltern
die behinderungsbedingten Probleme einschätzen sollen: Befragt nach
den zehn größten Zukunftssorgen, die sich Eltern behinderter Kinder
machen, ordneten sie die Arbeitsplatzproblematik nur auf den
vorletzten Platz ein. Dies ist das Ergebnis der Studie "Risikoanalyse
Kinderinvalidität" vom Deutschen Ring.

Viele Eltern mit gesunden Kindern unterschätzen zudem das Risiko,
dass ihr Kind aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit Opfer einer
Schwerbehinderung werden könnte. Zu Unrecht: Immerhin jeder 100-ste
Deutsche unter 18 Jahre ist schwerbehindert. Besonders häufig sind
Allergien die Ursache für eine Invalidität in jungen Jahren. Rund
zwei Millionen Kinder und Jugendliche leiden unter allergischen
Erkrankungen wie Neurodermitis oder Asthma - Tendenz steigend. Eine
Untersuchung des Robert-Koch-Instituts hat ergeben, dass etwa jedes
vierte von rund 20 Millionen Kindern in Deutschland irgendwann eine
allergische Erkrankung erleiden wird.

Sowohl Kinder, als auch Eltern, sind im Ernstfall mit einem völlig
veränderten Alltag konfrontiert. Nach Daten des Statistischen
Bundesamtes ist jedes zweite behinderte Kind auf tägliche Hilfe bei
der Körperpflege angewiesen. Hinzu kommen die seelischen Belastungen
aufgrund von Einschränkungen in der Freizeit. So ist nur jedes dritte
betroffene Kind in der Lage, ohne Schwierigkeiten,
Freizeiteinrichtungen aufzusuchen. Für ein weiteres Drittel ist die
Nutzung von Spielmöglichkeiten außerhalb des Hauses überhaupt nicht
möglich.

Aufgrund der eingeschränkten Mobilität sind Familienaktivitäten,
die früher selbstverständlich waren, viel schwieriger oder gar nicht
mehr möglich. So haben 60 Prozent der Eltern behinderter Kinder den
Wunsch, einen Urlaub mit der Familie verbringen zu können. Auch die
Zeit für sich oder allein mit dem Partner wird zum Luxusgut: Rund ein
Viertel der betroffenen Eltern vermissen es, alleine oder mit dem
Partner zu verreisen. Neu ist für die Eltern auch, zu lernen, mit der
Ausgrenzung ihrer Kinder umzugehen. Rund 64 Prozent der Eltern haben
aufgrund der Körperbehinderung ihres Kindes diskriminierende
Situationen erlebt. Geistige Behinderung war bei 55 Prozent der
Betroffenen der Auslöser für die Ausgrenzung ihres Kindes, so die
Ergebnisse der "Risikoanalyse Kinderinvalidität" vom Deutschen Ring.

Eine gute Kinderinvaliditätsversicherung kompensiert den mit der
Betreuung häufig verbundenen Verdienstausfall eines Elternteils
beziehungsweise die eingeschränkte Berufsfähigkeit der Kinder für die
Zukunft; so früh wie möglich und im Fall der Fälle ein Leben lang.
Der JuniorSchutz PLUS des Deutschen Rings hilft Kindern und Eltern
die finanziellen Folgen einer Invalidität aufzufangen. Bei Eintritt
einer Schwerbehinderung (bereits ab einem Grad der Behinderung von
50) infolge eines Unfalls oder einer Krankheit erhalten die
Betroffenen eine lebenslange monatliche Rente mit
Überschussbeteiligung. Der Schutz greift auch bei den Folgen einer
Erbkrankheit. Kinder können bereits von der siebten Lebenswoche an
versichert werden. Mit Ende des Versicherungsschutzes im 24.
Lebensjahr ist ein Wechsel in eine Berufsunfähigkeitsversicherung
ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Zur familienfreundlichen
Preisgestaltung zählt, dass ab dem dritten Kind alle weiteren Kinder
beitragsfrei mitversichert sind.

Originaltext: Deutscher Ring
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/38541
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_38541.rss2

Pressekontakt:
Deutscher Ring
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas Wedrich - Pressesprecher
Ludwig-Erhard-Str. 22
20459 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 35 99 - 27 37
Fax: +49 (0)40 35 99 - 22 97
E-Mail: Presse@DeutscherRing.de
www.DeutscherRing.de
 
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