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Europäische Entwicklungsfinanciers: Mehr Geld für private Investoren in Afrika

Geschrieben am 12-05-2006

Köln (ots) -

- European Financing Partners S.A. stellen weitere 175 Mio. Euro
bereit
- Joint Venture von Europäischer Investitionsbank und bilateralen
Instituten
- Ziel ist Förderung der Privatwirtschaft in AKP-Staaten


Mehr Geld für Investitionen in Afrika, der Karibik- und
Pazifikregion sowie verbesserte Kooperation auf europäischer Ebene:
Dies sind die zwei Grundpfeiler der European Financing Partners S.A.
(EFP), deren Gesellschafter die Europäische Investitionsbank (EIB)
und zehn bilaterale europäische Entwicklungsfinanciers sind. 140 Mio.
Euro stellte EFP für private Investoren in den AKP-Staaten
(Sub-Sahara-Afrika, Karibik und Pazifik) bereits zur Verfügung. Da
diese Mittel inzwischen vollständig für Projekte belegt sind,
verstärken die Partner ihr Engagement zur Förderung der
Privatwirtschaft. Für eine zweite Finanzierungstranche stellt EFP
jetzt weitere 175 Mio. EUR bereit. Während sich die EIB mit 100 Mio.
Euro aus Mitteln der Cotonou-Investitionsfazilität beteiligt, die die
EU für private Investitionen in den AKP-Staaten aufgelegt hat,
stammen 75 Mio. Euro von den bilateralen Instituten. Das teilten die
Partner anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der European
Development Finance Institutions (EDFI) in Oslo mit.

EDFI ist ein Zusammenschluss von derzeit 15 bilateralen
europäischen Entwicklungsfinanciers. "Die positiven Erfahrungen mit
der ersten EFP-Tranche zeigen, dass wir mit dem Joint Venture auf dem
richtigen Weg sind. Wir stärken die Kooperation zwischen der
multilateralen EIB und den bilateralen Instituten und tragen dazu
bei, die Potenziale des Privatsektors zur Armutsbekämpfung noch
stärker auszuschöpfen", sagte Dr. Winfried Polte, Vorsitzender des
EDFI-Vorstands. Polte ist zugleich Sprecher der Geschäftsführung des
deutschen EDFI-Mitglieds, der DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft mbH. Die EFP-Fazilität trägt dazu bei, dass
Investitionsprojekte in den AKP-Staaten schneller identifiziert und
finanziert werden können. Die EIB kann auf diese Weise das Know-how
und die langjährige Erfahrung der EDFI bei der Finanzierung kleiner
und mittlerer Unternehmen nutzen und Mittel aus der Cotonou-Fazilität
platzieren. Die Kunden profitieren ebenfalls, da durch die
Kooperation größere Finanzierungsvolumina möglich sind und die
Projektprüfung lediglich durch ein Institut erfolgt. "Die
Zusammenarbeit zwischen den EDFI und der EIB ist in dieser Form
weltweit einzigartig. Wir streben an, die Kooperation weiter
auszubauen, um den bilateralen Entwicklungsfinanciers ein stärkeres
europäisches Profil zu geben und durch den Erfahrungsaustausch die
entwicklungspolitischen Effekte der Projekte zu verstärken", betonte
EDFI-Vorstand Polte.


Originaltext: DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6681
Pressemappe via RSS : feed://presseportal.de/rss/pm_6681.rss2

Pressekontakt:

Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin

DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Strategie und Kommunikation
Belvederestraße 40
50933 Köln

Tel.: +49 221 4986 1474
Fax: +49 221 4986 1292
mailto:STZ@deginvest.de

http://www.deginvest.de


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