Stuttgart (ots) - Der Skandal hat aber auch seine gute Seite. Denn er wirft ein Schlaglicht auf eine Branche, die sich gern mit dem Mantel der Nächstenliebe umgibt - und dabei manchmal verdrängt, dass es in der Szene nicht selten unappetitlich zugeht. Selbst bei namhaften Organisationen geht bis zu einem Drittel der Spenden für Verwaltungs- und Werbungskosten drauf. Drückerkolonnen werden zur Spendenakquise auf die Straße geschickt - abgerechnet wird der Einsatz im Geschäft mit der Nächstenliebe auf Provision. Daher muss die Initiative für Transparenz nun von den Hilfsorganisationen selbst ausgehen.