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Werkstoffe im Fokus der HANNOVER MESSE

Geschrieben am 01.02.2008 - [Nächster Artikel]

Hannover (ots) - Werkstoffe und Wettbewerbsfähigkeit gehören
zusammen. Neue Werkstoffe sind Treiber innovativer industrieller
Produktentwicklungen und Anwendungen. Die Anforderungen an die
Leistungsfähigkeit steigen. Werkstofftechnologie ist eines der
Kernthemen der Industrie und hat deshalb ihren festen Platz auf der
HANNOVER MESSE. Einen klaren Fokus auf Werkstoffe richten die
Research & Technology - mit Blick auf die Entwicklung neuer
Materialien - sowie die Subcontracting - mit Blick auf die Anwendung
innovativer Werkstoffe bei Zulieferern für Maschinen- und Anlagenbau
sowie Automotive. Auf der Subcontracting wird es eine Vielzahl von
Sonderschauen und Foren zu Werkstoffen geben.

Das Innovationszentrum Ingenieurwerkstoffe ist 2008 wieder ein
zentraler Anlaufpunkt für Ingenieure, Entwickler und Einkäufer aller
Branchen auf der Suche nach neuen Lösungen. Der Branchentreff für
innovative Materialien und Werkstoffe unterstützt den Transfer neuer
Materialien in die industrielle Anwendung. Sonderthema werden
Leichtbau und neue Materialien für die Luftfahrtindustrie sein. Als
zusätzliches Angebot für die Fachbesucher wird ein unabhängiges
Beratungsteam zum Einsatz von Werkstoffen Auskunft geben. Das
Netzwerk der universitären Werkstoffinstitute hat bereits seine
Teilnahme zugesagt. Ziel dieses neuen Angebots ist es, die Funktion
des Innovationszentrums als Kommunikations- und Transferplattform zu
stärken.

Erstmals dabei ist das Leibnizinstitut für Polymerforschung
Dresden e.V. (IPF), das Neuentwicklungen auf dem Gebiet der
Nanocomposites zeigt: Kunststoffe und Elastomere mit innovativen
Füllstoffen, die sich durch nanoskalige Strukturen im Maßstab unter
100 Nanometern auszeichnen. Außerdem wird das IPF die Tailored Fibre
Technologie für eine belastungsgerechte Verstärkung eines Werkstoffes
zeigen.

Außergewöhnliche Materialwelten und Werkstoff-Know-how sind
ebenfalls zu erwarten vom Wissenschaftlichen Arbeitskreis der
Werkstofftechnik (WAW), in dem 22 Institute für Werkstofftechnik
organisiert sind, um vereint die Belange der Werkstofftechnik zu
vertreten. Die bewährte Aufteilung der Diskussionsplattform Werkstoff
Forum des Innovationszentrums in mittelständische innovative
Unternehmen, Großunternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und
Foren sowie Großexponaten als Blickfang wird fortgeführt. Die
Fachbesucher können sich im Werkstoff Forum an Thementagen über
Kunststoff, Verbundwerkstoffe, Leichtbau, Fügetechnik und Keramik
informieren.

Zum Thema Keramik etwa präsentiert sich der Verband der
Keramischen Industrie ebenso wie die Technologie Agentur Struktur
Keramik TASK GmbH als Schnittstelle zwischen Keramikherstellern,
Anwendern und Forschungseinrichtungen. Michael Zins vom Fraunhofer
Institut für Keramische Technologien und Systeme beobachtet, dass das
Vertrauen in keramische Lösungen durch eine Vielzahl von
Best-Practice-Lösungen zunimmt. Zins: "Die Technische Keramik ist
Innovationsträger in nahezu allen Industriebereichen und verrichtet
dabei die Leistung meist im Verborgenen."

Material Trends gehört im vierten Jahr bereits zu den etablierten
Angeboten der Subcontracting. Die Sonderveranstaltung des
International Forum Design (iF) bietet Ingenieuren, Designern und
Architekten die Möglichkeit, sich intensiv mit den spezifischen
Eigenschaften von Materialien und neuen Anwendungen für bereits
erprobtes Material zu beschäftigen. Zur HANNOVER MESSE wird außerdem
der iF Material Award verliehen. Diese Auszeichnung stellt
herausragende Entwicklungen aus dem Bereich der Materialien ins
Rampenlicht.

In Halle 2, auf dem Innovationsmarkt Research & Technology gibt es
in 2008 erstmals die Sonderschau ExtreMAT. ExtreMat ist ein
Integriertes Projekt der Europäischen Union, das von einem
europäischen Forschungs- und Industriekonsortium unter Leitung des
Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) in Garching realisiert
wird. Die 37 beteiligten Partner aus 12 Ländern decken alle
Arbeitsfelder von der Grundlagen- über die anwendungsnahe Forschung
bis hin zur industriellen Entwicklung ab. Ziel von ExtreMat ist die
Entwicklung neuer Materialien, die extremen Belastungen gewachsen
sind. Die innovativen Höchstleistungsmaterialien - zum Beispiel
Werkstoffe, mit denen extreme Wärmeflüsse abgeführt werden können,
oder ultradünne Schutzschichten, die auch bei hohen Temperaturen für
schädigende Stoffe undurchlässig bleiben - sollen neue
Anwendungsbereiche in Energietechnik, Elektronik und Raumfahrt
erschließen.

Die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist
ebenfalls im Bereich Werkstoffe in der Research & Technology präsent.
Für die BAM stehen die wichtigsten aktuellen Entwicklungen im
Zusammenhang mit der Sicherheit technischer Systeme und Anlagen in
der Verbindung mit wirtschaftlich umsetzbaren Verfahren im Fokus.
Hierbei geht es um Herausforderungen bei Hochgeschwindigkeits- und
Extrembeanspruchungen, Materialschutz gegen Umwelteinflüsse,
Übertragbarkeit von Prüfergebnissen aus Prüfverfahren auf reale
Bauteile oder Modellierung und experimentelle Verifizierung von
Alterungs- und Schädigungsvorgängen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hannovermesse.de

Originaltext: Deutsche Messe AG Hannover
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/13314
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_13314.rss2

Pressekontakt:
Katja Havemeister
Tel. +49 511 89-31034,
E-Mail: katja.havemeister@messe.de
 
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