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Einigung im Tarifkonflikt zwischen Bahn und GdL / Online-Umfrage: Mehrheit stärkt Lokführern den Rücken und straft Bahn-Chef Mehdorn ab

Geschrieben am 30-01-2008

Köln (ots) - Die deutliche Mehrheit der Deutschen äußert sich
trotz der Streikwellen der GdL wohlwollend über die
Lokführer-Gewerkschaft und das Ergebnis ihres Arbeitskampfes. Die
harte Hand von Bahn-Chef Hartmut Mehrdorn wird dagegen mehrheitlich
negativ bewertet.

Dies brachte eine internetrepräsentative Befragung im YouGov
Panel Deutschland ans Licht. Befragt wurden über 7.000 Internetnutzer
im Alter von mindestens 16 Jahren (Befragung in KW 3/08).

Demnach stehen 66,1 Prozent der Befragten dem Arbeitskampf der GdL
positiv gegenüber, 21,7 Prozent sehen in dem Tarifstreit sogar einen
Modellfall für andere Branchen. 28,5 Prozent äußerten sich eher
negativ über die Tarifeinigung und ihre möglichen Folgen für den
Wirtschaftsstandort Deutschland, 5,4 Prozent bewerteten die
Tarifeinigung durchweg negativ.

Auch für die harte Haltung und die bundesweite Streikwelle der GdL
wird mehrheitlich Verständnis aufgebracht. Knapp zwei Drittel der
Befragten hielten die massive Nutzung des Druckmittels Streik für
angebracht, etwas über ein Drittel äußerten sich diesbezüglich
ablehnend.

Schell schneidet im Duell mit Mehdorn deutlich besser ab

Auf die Frage, ob Bahn-Chef Mehdorn seinen Job gut mache,
antwortete die Mehrheit der Befragten mit "Nein". 63,7 Prozent
attestierten Mehdorn, dass er dem Unternehmen Deutsche Bahn Schaden
zufüge. 36,3 Prozent gaben an, er mache einen guten Job.

GdL-Chef Manfred Schell schnitt im Vergleich zu Mehdorn deutlich
besser ab. Ihm attestierten 56,2 Prozent der Befragten eine gute
Leistung als Gewerkschaftsführer, während sich 43,8 Prozent negativ
über Schell äußerten.

Über YouGov Panel Deutschland:

YouGov Panel Deutschland untersucht regelmäßig die Meinung der
Deutschen zu unterschiedlichsten Themen. Ähnliche Befragungen führt
YouGov in Großbritannien, den USA, Skandinavien, Russland, Polen,
Kanada, dem Baltikum und dem Nahen Osten durch - in Deutschland durch
das Marktforschungsinstitut psychonomics AG.

Weitere Informationen finden Sie unter www.yougovpanel.de.

Originaltext: psychonomics AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/25608
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_25608.rss2

Pressekontakt:
Simon Wolf
T +49 221 42061 596
E-Mail: simon.wolf@psychonomics.de


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