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Wer nicht saniert, verheizt sein Geld

Geschrieben am 24.01.2008 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

- Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

Die Heizkostenbelastung der deutschen Haushalte hat sich in den
vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. Langfristig
werden die Preise weiter steigen. Hauseigentümer müssen jedoch nicht
Jahr für Jahr tiefer ins Portemonnaie greifen: Wer einem alten,
unsanierten Eigenheim moderne Heizungstechnik, dichte Fenster und
eine gute Dämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch um
durchschnittlich 80 Prozent senken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH
(dena) hat nachgerechnet, was die Sanierung bringt - zum Beispiel
einer vierköpfigen Familie in einem durchschnittlichen
Einfamilienhaus von 1970 mit 150 Quadratmetern Wohnfläche.

Alte Heizung, minimale Dämmung, undichte Fenster - solche Häuser
gibt es viele in Deutschland. Ein Energieverbrauch von 4.500 Liter Öl
pro Jahr ist keine Seltenheit. Das entspricht Heizkosten von derzeit
gut 3.200 Euro.* Eine umfassende energieeffiziente Sanierung nach dem
neuesten Stand der Technik kann diese Energiefresser in moderne
Niedrigenergiehäuser verwandeln und den Energieverbrauch auf rund 900
Liter Öl bzw. 650 Euro pro Jahr senken. Die dazu notwendigen
Maßnahmen - u. a. eine Dämmung der Außenwände, des Kellers und des
Dachraumes, hochwertige Wärmeschutzfenster sowie eine moderne
Heizungs- und Lüftungsanlage - würden mit rund 60.000 Euro zu Buche
schlagen.

Auf den ersten Blick viel Geld - doch wie sieht es in zehn, 15
oder 20 Jahren aus? "Selbst wenn man von einer moderaten Steigerung
der Energiepreise von nur fünf Prozent pro Jahr ausgeht, muss man
sagen: Wer nicht saniert, verheizt langfristig sein Geld", sagt
Felicitas Kraus, Energieexpertin der dena. Schon innerhalb von zehn
Jahren würden sich die Heizkosten für ein unsaniertes Haus auf rund
41.000 Euro summieren. Der Sanierer zahlt im gleichen Zeitraum nur
etwa 8.000 Euro und hätte damit bereits 33.000 Euro eingespart - gut
die Hälfte der Sanierungskosten. Nach 15 Jahren würde das unsanierte
Haus rund 70.000 Euro verheizen - das sanierte nur etwa 14.000.
Weitere fünf Jahre später sind insgesamt mehr als 107.000 Euro
Heizkosten durch den Kamin des unsanierten Hauses gerauscht. Das
sanierte hat sich mit etwa 21.000 Euro begnügt. Die
Investitionskosten sind dann längst eingespart und das Haus ist
weiterhin kostengünstig und komfortabel bewohnbar.

"Auch aus wirtschaftlicher Sicht ist eine energiesparende
Sanierung daher sehr sinnvoll. Zudem sichert sie den bleibenden Wert
einer Immobilie. Ein Haus, das 4.500 Liter Öl im Jahr verbraucht,
wird schon bald keinen guten Preis mehr am Markt erzielen", erläutert
Felicitas Kraus weiter. Wer die Sanierung clever finanziert, nimmt
einen zinsgünstigen Förderkredit der staatlichen KfW Förderbank in
Anspruch und tilgt die Raten aus den eingesparten Heizkosten. So hält
sich die Kostenbelastung in Grenzen.

Weitere Informationen zur energetischen Sanierung und
Fördermitteln auf www.zukunft-haus.info.

*Die Berechnungen der Heizkosten beruhen auf dem aktuellen
Heizölpreis von 0,72 Euro/ Liter Heizöl (Stand Januar 2008) und
beziehen sich auf ein unsaniertes Einfamilienhaus mit 150
Quadratmetern Wohnfläche, Baujahr 1970, und einen
4-Personen-Haushalt. Es wird ein Verbrauch von 4.500 Litern Heizöl
pro Jahr angenommen.

Für Redaktionen: Eine druckfähige Info-Grafik zur nachhaltigen
Senkung der Heizkosten finden Sie unter: www.zukunft-haus.info/presse
(Abdruck frei. Quelle: dena).

Originaltext: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43338
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43338.rss2

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Thomas Drinkuth, Chausseestraße
128a, 10115 Berlin,
Tel: +49 (0)30 72 61 65-685, Fax: +49 (0)30 72 61 65-699, E-Mail:
drinkuth@dena.de, Internet: www.dena.de
 
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