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Umfrage der BulwienGesa AG zur Situation ostdeutscher Wohnungsunternehmen

Geschrieben am 21.01.2008 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

Ostdeutsche Wohnungsunternehmen

Trotz hoher Leerstände werden Mietpreissteigerungen erwartet

Erfolgsmeldungen zum "Stadtumbau Ost" und eine allgemeine positive
wirtschaftliche Entwicklung veranlassten das unabhängige Analyse- und
Beratungsunternehmen BulwienGesa AG, Berlin, eine Stichprobenumfrage
zur Situation und zukünftigen Perspektiven des Wohnungsmarktes in
Ostdeutschland durchzuführen. Dazu wurden Ende 2007 in Sachsen-Anhalt
rund 160 Wohnungsunternehmen zu ihren Stadtumbaumaßnahmen befragt.
Danach haben die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen
durchschnittlich 16% ihres Wohnungsbestandes abgerissen. Drei von
vier Unternehmen ist es dadurch gelungen, ihren Leerstand gegenüber
2005 um durchschnittlich 26% zu reduzieren. Von den
Wohnungsgesellschaften, die keine Abrissmaßnahmen durchführten,
konnten lediglich 14% ihren Leerstand verringern.

Die Höhe des Leerstandes liegt derzeit in der Spitze bei 25% und
im Durchschnitt bei 12%. Einen wirtschaftlich noch akzeptablen
Leerstand von bis zu 7% weisen 4 von 10 befragten Unternehmen auf.
Einen Handlungsdruck aufgrund der Leerstandshöhe haben somit mehr als
die Hälfte aller Wohnungsgesellschaften, entsprechend hoch ist die
Bereitwilligkeit für Wohnungsabrisse.

Die positiven wirtschaftlichen Signale haben im Vergleich zu 2005
zu einer leichten Mietpreissteigerung bei annährend allen
Gesellschaften geführt. Die durchschnittliche Miethöhe (netto-kalt)
der befragten Unternehmen beträgt derzeit 4,04 Euro/qm im Monat,
wobei die Spannbreite von 3,60 bis 4,50 Euro/qm reicht.

Durch die Befragung wurde deutlich, dass Unternehmen mit hohen
Leerständen auch vergleichsweise niedrige Mietpreise am Markt
durchsetzen können. Auffällig ist, dass die im Durchschnitt höchsten
Mieten in mittleren Städten mit rund 30.000 Einwohnern erzielt
werden, während größere Städte wie Halle oder Kleinstädte mit bis zu
15.000 Einwohnern dahinter zurück bleiben.

Die zukünftige Entwicklung wird optimistisch eingeschätzt. Mehr
als 90% der Unternehmen rechnen in den nächsten zwei Jahren für
durchschnittlich rund ein Fünftel ihres Wohnungsbestandes mit
steigenden Mieten. Von einer Verringerung des Mietpreises für
durchschnittlich rund ein Zehntel ihrer verwalteten Wohneinheiten
geht nur etwa jedes dritte Unternehmen aus.

Fast 40% aller befragten Gesellschaften, deren Bestände niedrige
Leerstandsquoten aufweisen und Mietpreissteigerungen verbuchen
konnten, planen Neubaumaßnahmen. Dieser Optimismus spiegelt sich auch
darin wider, dass für sämtliche an der Befragung beteiligte
Wohnungsgesellschaften derzeit keine Pläne für einen Verkauf des
Unternehmens bestehen.

Originaltext: BulwienGesa AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/69679
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_69679.rss2

Pressekontakt:
André Adami
Projektleiter Wohnen

BulwienGesa AG
Wallstraße 61
10179 Berlin
Phone: +49 (0)30-278768-25
E-Mail: adami@bulwiengesa.de
 
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