 |
|
 |
|
Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft: Berliner Kooperationsprojekt entwickelt Testsystem für die Alzheimer-Frühdiagnostik
Geschrieben am 09.01.2008 - [Nächster Artikel] |
|
|
Berlin (ots) - Die Invitek Gesellschaft für Biotechnik & Biodesign mbH arbeitet mit Forschern und Ärzten der Charité - Universitätsmedizin Berlin, dem HELIOS Klinikum in Berlin-Buch und der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin e.V. zusammen, um im Laufe der nächsten Jahre molekularbiologische Nachweismethoden für die Früherkennung von Tumorerkrankungen und Morbus Alzheimer zu entwickeln. Zum Jahreswechsel erhielt Invitek von dem Projektträger EuroNorm GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die Bewilligung für den planmäßigen Start eines neuen Projektes, nämlich der Entwicklung eines molekularbiologischen Testsystems für die Alzheimer-Frühdiagnostik, welches in Kooperation mit Prof. Dr. med. Jörg Schulz, Präsident der Internationalen Gesellschaft für Präventivmedizin e.V. und Chefarzt der Klinik für Geriatrie des HELIOS Klinikums Berlin-Buch geschieht. Ziel des Projektes ist es, innerhalb von zwei Jahren den klassischen Blutzelltest, der bisher sehr aufwändige, teure apparative Messungen notwendig machte und daher nur bei wenigen Patienten angewendet wurde, zu ersetzen. Stattdessen wird ein molekulardiagnostisches Komplettsystem für die Alzheimer-Diagnostik entwickelt, welches dann auch schnell in die klinische Praxis überführt werden soll. Erfolgreich wird seit Jahren in ausgewählten Kliniken eine zytometrische Methode nach Prof. Dr. Schulz für den Nachweis von Frühstadien der Alzheimer Demenz in der Diagnostik eingesetzt - auch wenn noch gar keine klinischen Symptome zu verzeichnen sind. Neuere Forschungen belegen jedoch, dass zu dem Zeitpunkt, wo an Blutzellen ersichtliche Veränderungen im Zentralnervensystem abzulesen sind, die Gehirnareale schon längst geschädigt sind. Die Nervenzellen verlieren schon frühzeitig ihre synaptischen Verknüpfungen. Die Alzheimer Demenz ist ein international sehr intensiv bearbeitetes Thema, welches durch eine sich rasch verändernde Altersstruktur in den kommenden Jahren an klinischer Relevanz gewinnen wird.
Berlin, 09. Januar 2008
Originaltext: Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/60019 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_60019.rss2
Pressekontakt: Weitere Informationen: Christoph Lang Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Berlin Partner GmbH Fasanenstraße 85 10623 Berlin
Tel.: +49 30 39980 - 123 Mobil: +49 1577 3998 - 123 Fax: +49 30 39980 - 113 E-Mail: mailto:christoph.lang@berlin-partner.de Internet: http://www.berlin-partner.de
Die "Nachrichten aus Berlin - Wissenschaft" sind ein Service der Berlin Partner GmbH und ihrer Berlin-Partner Wissenschaft. http://www.berlin-partner.de/wissenschaft http://www.berlin-sciences.com
|
| |
 |
|
 |
| |
 |
Login |
 |
|
 |
Themen-Infos |
 |
|
 |
Artikel Bewertung |
 |
|
 |
durchschnittliche Punktzahl: 0 Stimmen: 0
|
|
 |
|