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WAZ: Reichtum ist keine Schande - Kommentar von Ulrich Schilling-Strack
Geschrieben am 07.01.2008 - [Nächster Artikel] |
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Essen (ots) - Elf Millionen Dollar für jedes der drei Kinder - das ist als Erbe nicht zu verachten. Ganz schön üppig, würden wir Sterblichen staunen, wäre da nicht der Name des Erblassers: Bill Gates heißt er, und elf Millionen Dollar sind im gewaltigen Vermögen des Microsoft-Gründers Peanuts, wenn überhaupt.
Das treibt uns natürlich erstmal den Schweiß auf die Stirn, wenn einer so viel Geld hat, dass solch eine Überweisung seinem Konto keinen sichtbaren Kratzer zufügt. Schreit es auch zum Himmel, ist es ein weiteres hässliches Beispiel für das Unrecht in dieser Welt?
Dazu Folgendes: Bill Gates kann mit seinem Geld machen, was er will. Er hat sein Vermögen nicht mit Drogenhandel verdient. Sondern eine Geschäftsidee mit Erfolg vermarktet. Mit knochenharten Methoden. Ob eine clevere PR-Strategie die Wandlung zum Gutmenschen bedingte, ist müßige Spekulation. Fest steht: Die vielen Milliarden bleiben nicht in der Familie, werden nicht gegen Luxus getauscht, sondern fließen wohltätigen Zwecken zu. Bill Gates gibt zurück, was er verdient hat. So ist es üblich in Amerika, wo die Reichen schon immer viel reicher, aber auch etwas anders waren.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de
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