Rostock (ots) - Hillarys Clintons Erfahrungen und ihre Zähigkeit sind zumindest in Runde eins an jenen Tugenden gescheitert, die dem innerparteilichen Rivalen Barack Obama einen erstaunlichen Triumph bescherten: Seine Jugend, seine Frische, seine Liberalität und sein rhetorisches Talent ziehen ähnlich wie dereinst beim jungen Kennedy Millionen in den Bann. Für die Clintons aber ist Amerika noch nicht verloren. Hinter der Senatorin steht das Partei-Establishment. Mit ihrer polarisierenden, aber auch mobilisierenden Art könnte sie eher bei republikanischen Anhängern Stimmen gewinnen als Obama. Zieht sie die richtigen Lehren aus der Iowa-Schlappe, könnte am Ende der Clinton-Clan über den Bush-Clan triumphieren.
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