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Gesundheitskongress des Westens 2008 am 2. und 3. April in Essen
Geschrieben am 13.12.2007 - [Nächster Artikel] |
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Berlin (ots) - Auch 2008 präsentiert sich der Gesundheitskongress des Westens in Essen als Leitkongress für die Gesundheitswirtschaft in NRW und darüber hinaus. "Die Gesundheitswirtschaft ist zum Megathema der gesundheitspolitischen Diskussionen geworden", erklärt Berlins früherer Gesundheitssenator, Kongresspräsident Ulf Fink. In Nordrhein-Westfalen genieße das Thema einen hohen Stellenwert. So habe die Landesregierung angekündigt, in den kommenden Jahren 70 Mio. EUR in entsprechende Projekte zu investieren.
Zum Gesundheitskongress des Westens 2008, der am 2. und 3. April in der Philharmonie Essen Saalbau stattfindet, sind Entscheider aus Krankenhäusern und Universitätskliniken sowie Vertreter aus Politik, Gesundheitswirtschaft, Wissenschaft, Versicherungen und Verbänden eingeladen. Eröffnet wird der Kongress mit einem Vortrag des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Dr. Jürgen Rüttgers zur Ausgestaltung der "Sozialen Gesundheitswirtschaft". Rüttgers hatte den Begriff anlässlich der Eröffnung des ersten Gesundheitskongresses des Westens geprägt.
"Die Herausforderung an die Soziale Gesundheitswirtschaft besteht darin, die Spielregeln des Marktes mit den sozialen Erfordernissen des Gesundheitswesens in Einklang zu bringen", erklärt Prof. Dr. J.-Matthias von der Schulenburg, Sprecher der Forschungsstelle für Gesundheitsökonomie an der Leibniz Universität Hannover und wissenschaftlicher Leiter des Kongresses.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Zukunft des stationären Bereichs. Der Fokus ist dabei unter anderem auf das Ende der Konvergenzphase in 2009 gerichtet. Konvergenz meint die stufenweise Anpassung der krankenhausspezifischen Vergütungen an das landesdurchschnittliche Preisniveau. Diskutiert wird auch, wie der ordnungspolitische Rahmen für Planung und Finanzierung von Krankenhäusern in Deutschland aussehen soll.
Aufgreifen wird der Kongress auch die Debatte um die Kosten-Nutzen-Bewertung in der Medizin. Im Zuge der Gesundheitsreform 2007 hat der Gesetzgeber dem Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) damit beauftragt, das Kosten-Nutzen-Verhältnis neuer Arzneimittel und Therapien zu bewerten. Anhaltenden Streit gibt es darüber, wie der Begriff "Nutzen" zu definieren ist und ob nicht auch Einschätzungen und Erfahrungen von behandelnden Ärzten und betroffenen Patienten in die Bewertungen einfließen sollen. Beim Kongress werden Zulassungs- und Prüfverfahren in Belgien und den Niederlanden mit denen in Deutschland verglichen.
Erörtert wird außerdem das Thema E-Health. "Die Telemedizin hat derzeit einige technische und organisatorische Herausforderungen zu bewältigen", so Fink. "Dennoch gehört dieser neuen Technologie die Zukunft. Sie hilft Prozesse zu optimieren und Patientendaten sicherer zu machen." Außerdem könnten telemedizinische Anwendungen einen Beitrag zur Kostensenkung leisten. In die Diskussion sollen wiederum Erfahrungen aus anderen Ländern einfließen.
Das Kongressprogramm kann unter www.gesundheitskongress-des-westens.de eingesehen werden.
Originaltext: WISO S.E. Consulting GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43740 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43740.rss2
Pressekontakt: Thomas Hommel, WISO S.E. Consulting GmbH, Nymphenburger Str. 9, 10825 Berlin Tel.: 030 263 92 49 - 14, Mail: presse@wiso-gruppe.de, Internet www.wiso-gruppe.de
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