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stern.de: Für den Präsidenten des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall gehört Debatte über Managergehälter an die Theke
Geschrieben am 11.12.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Martin Kannegiesser, kritisiert die Diskussion um die Managergehälter in Deutschland als "irrgeleitete Debatte".
"Die Idee, Managergehälter staatlich zu regeln, muss sich jemand an Theke ausgedacht haben - und da sollte sie auch bleiben. Das Gehalt eines Managers richte sich danach, was eine Führungskraft leistet, wenn das stimmt, dann ist die Frage, ob jemand eine Million mehr oder weniger verdient, nicht entscheidend", so Kannegiesser im Interview mit stern.de, der Online-Ausgabe des Hamburger Magazins stern. Diese Entscheidung obliege jedoch den jeweiligen Eigentümern und nicht dem Staat.
Kannegiesser mahnte gleichwohl bei den Unternehmen das "nötige Fingerspitzengefühl" an, ein Jahresgehalt etwa von 60 Millionen Euro sei "nicht mit normalen Maßstäben zu rechtfertigen", so Kannegiesser. Die "populistisch aufgeblasene" Diskussion lenke jedoch von den "eigentlichen Problemen" ab führe in die falsche Richtung. "Es ist natürlich auch Wahlkampfgetöse, aber es hilft nicht, die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gegeneinander aufzuhetzen, das ist wenig verantwortungsbewusst."
Das ganze Interview mit Martin Kannegiesser sehen Sie unter www.stern.de/Kannegiesser im neuen Web-TV-Format "Café Einstein - Das politische Interview aus Berlin" auf stern.de.
Originaltext: Gruner+Jahr, stern.de Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/21391 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_21391.rss2
Pressekontakt: Ansprechpartner: stern.de-Redakteur Lars Bessel 030-9700 4833
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