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dena gibt Energiespartipps im Haus: Energiesparen muss nicht viel kosten

Geschrieben am 05.12.2007 - [Nächster Artikel]

Berlin (ots) -

- Querverweis: Bild ist unter
http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs abrufbar -

In den letzten zehn Jahren haben sich die Heizkosten im
Durchschnitt fast verdoppelt und werden voraussichtlich auch
weiterhin steigen. Energiesparen wird daher immer wichtiger, um den
eigenen Geldbeutel zu schonen. Bereits durch richtiges Heizen und
Lüften sowie einige kostengünstige Maßnahmen kann ein
Durchschnittshaushalt mit 4 Personen* rund 800 Euro Heiz- und
Stromkosten im Jahr sparen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
hat die wichtigsten Energiespartipps zusammengestellt:

Richtige Raumtemperatur wählen: Die optimale und angenehme
Raumtemperatur liegt in Wohnräumen bei 19 bis 20 Grad und sollte in
der Nacht um vier Grad abgesenkt werden. Jedes Grad darüber erhöht
die Heizkosten um ca. sechs Prozent - Geld, das sich problemlos
sparen lässt. Schlafzimmer und Flure können deutlich kühler sein -
jedoch nicht unter 16 Grad, sonst könnte Feuchtigkeit an den
Außenwänden kondensieren. Tagsüber sollten die Türen zwischen warmen
und kühlen Räumen geschlossen gehalten werden. Beim Verlassen der
Wohnung sollte die Heizung nur runtergeregelt, aber nicht komplett
ausgeschaltet werden.

Sinnvoll Lüften: Beim Dauerlüften über gekippte Fenster geht viel
Energie verloren. Besser mehrmals täglich Stoßlüften - im Winter 5-10
Minuten und dabei die Heizkörperventile schließen. Geschlossene
Gardinen oder Rollläden schützen vor Wärmeverlusten in der Nacht.

Wärmestau vermeiden: Heizkörper müssen die Wärme frei an die
Raumluft abgeben können. Deshalb dürfen sie nicht durch Vorhänge oder
Möbel verstellt werden. Eine zusätzliche Dämmung der Wand hinter dem
Heizkörper ist in vielen Fällen sinnvoll.

Heizkörper entlüften: Heizkörper können nicht optimal
funktionieren, wenn sich Luft in ihnen angesammelt hat. Mit einem
Entlüftungsschlüssel aus Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der
Heizkörper schnell entlüften.

Standby-Modus ausschalten: Wer bei Fernseher und Co. den
Standby-Modus ausschaltet, kann bei einem Strompreis von 20 Cent pro
Kilowattstunde jährlich etwa 70 Euro einsparen. Mit einer schaltbaren
Steckdosenleiste lassen sich Geräte, die nicht gebraucht werden,
besonders leicht abschalten.

Thermostatventile einsetzen: Die Ventile sorgen dafür, dass sich
die Leistung der Heizkörper an der Raumtemperatur orientiert. Das
verhindert ein Überheizen der Räume.

Heizungs-Einstellung: Wenn Heizkörper "gluckern" oder Wärme
ungleichmäßig abgeben, ist meist die Heizungsanlage falsch
eingestellt. Der Einbau einer stärkeren Heizungspumpe oder eine
Erhöhung der Vorlauftemperatur ist in solchen Fällen ein weit
verbreitetes Mittel, führt aber zu einem höheren Energieverbrauch
und steigenden Kosten. Besser: eine gründliche Heizungs-Überprüfung
vom Fachmann. Mit einem sogenannten "hydraulischen Abgleich" sorgt er
dafür, dass sich das Heizungswasser gleichmäßig verteilt und alle
Räume bedarfsgerecht mit Wärme versorgt werden.

Rohrleitungen dämmen: Laufen Heizungsrohre durch kalte Räume -
z.B. im Keller - kühlen sie aus und verlieren einen Teil der zuvor
erzeugten Wärme. Eine Dämmung der Warmwasserleitungen im Keller sorgt
dafür, dass die Wärme möglichst verlustfrei die Heizkörper erreicht.

Fenster und Türen abdichten: Durch undichte Türen und Fenster
schleichen sich Feuchtigkeit und Kälte in Haus und Wohnung. Einfache
und effektive Abhilfe gegen feuchte Zugluft bieten selbstklebende
Dichtungen zum Abdichten von Fenstern und Türen, die man im Baumarkt
bekommt.

Energiesparlampen verwenden: Wer Energiesparlampen nutzt, kann
seine Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent senken. Als
Faustregel gilt: Ersetzt man eine 60 Watt Glühlampe durch eine 11
Watt Energiesparlampe - kann man über die gesamte Lebensdauer der
Lampe 90 Euro Stromkosten einsparen. Obwohl Glühlampen im Vergleich
deutlich billiger sind, erweisen sich Energiesparlampen aufgrund
ihrer längeren Lebensdauer und ihres deutlich geringeren
Stromverbrauchs auf lange Sicht als wesentlich günstiger.

Energieeffiziente Haushaltsgroßgeräte: Wer bereits bei der
Anschaffung von Kühlschrank, Waschmaschine & Co. auf effiziente
Geräte setzt, kann jährlich rund 70 Euro an Stromkosten einsparen.
Denn je älter die eigenen Haushaltsgroßgeräte sind, desto höher ist
der Stromverbrauch. So verbraucht beispielsweise ein neuer
Kühlschrank im Vergleich zu älteren Modellen um bis zu 75 Prozent
weniger Strom.

* Berechung Heizkosten: Einfamilienhaus, 150m², unsaniert,
4-Personen-Haushalt bei angenommenen Heizkosten von 2.700 EUR/Jahr.
Berechnung Stromkosten: durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt,
Verbrauch 4500 kWh/Jahr bei einem Strompreis von 20 Cent/kWh.

Für Redaktionen: Ein druckfähiges Presse-Bild zum Energiesparen
mit geringem Aufwand finden Sie unter: www.zukunft-haus.info/presse
(Abdruck frei. Quelle: dena).

Originaltext: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/43338
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_43338.rss2

Pressekontakt:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Christian Müller,
Chausseestraße 128a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 72 61 65-640, Fax: +49 (0)30 72 61 65-699, E-Mail:
presse@dena.de, Internet: www.dena.de
 
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