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Redaktionsservice Verhütung / Die östrogenfreie Pille - wenn die Regel zur Ausnahme wird
Geschrieben am 05.12.2007 - [Nächster Artikel] |
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Oberschleißheim (ots) - Eine kleine runde Tablette verzeichnete in den vergangenen fünfzig Jahren eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte: Die Antibabypille. Auch heute ist diese Methode bei den deutschen Frauen in puncto Empfängnisverhütung die Nummer eins. Wie eine aktuelle Umfrage von TNS Healthcare zeigt, setzen ca. 56 Prozent der in einer Partnerschaft lebenden Frauen auf die Pille.* Inzwischen gibt es hierzulande über 50 verschiedene Varianten. Einen großen Anteil machen Kombinationspräparate aus, die die Hormone Östrogen und Gestagen enthalten. In der Wirkung sind sie sehr sicher und garantieren einen stabilen Zyklus. Aber nicht alle Frauen dürfen, sollen oder wollen Östrogen einnehmen, zum Beispiel weil sie stillen oder unter östrogenbedingten Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Brustspannen leiden. Die östrogenfreie Pille enthält kein Östrogen und kann daher oft auch von Frauen angewendet werden, die Östrogene nicht vertragen.
Sanfte Sicherheit und mehr Flexibilität
Im Unterschied zu den so genannten Minipillen, die ebenfalls nur das Hormon Gestagen enthalten, wirkt die östrogenfreie Pille zweifach: Sie macht nicht nur den Gebärmutterhalsschleim undurchlässig für Spermien, sondern hemmt zusätzlich den Eisprung. So ist ein sicherer Schutz vor ungewollter Schwangerschaft gegeben. Ein großer Vorteil für die Frauen sind weniger strenge Einnahmeregeln: Auch wem es nicht gelingt, die Pille täglich zur selben Zeit einzunehmen, kann sich auf einen sicheren Empfängnisschutz verlassen, denn die östrogenfreie Pille bietet zwölf Stunden Flexibilität bei der Einnahme.
Veränderter Monatszyklus - kein Grund zur Sorge
Die östrogenfreie Pille wird durchgehend 28 Tage lang eingenommen - die gewohnte Pillenpause ist also passé. Vielen Frauen kommt es entgegen, dass die Monatsblutungen bei östrogenfreier Verhütung langfristig seltener werden oder ganz ausbleiben. Bis dahin ist jedoch Durchhalten angesagt, denn zunächst kommt die Periode unregelmäßiger. Der Hintergrund: Durch das Gestagen wird der Eisprung unterdrückt und der Monatszyklus verändert sich: Die Entwicklung der Follikel wird vermindert. Dadurch wird die Gebärmutterschleimhaut nicht oder nur wenig aufbaut und kann somit während der Menstruation auch nicht abgestoßen werden. Als Konsequenz treten die Blutungen nur noch selten oder gar nicht auf. Diese Umstellung verläuft individuell verschieden, so dass gerade in den ersten Monaten der Einnahme Unregelmäßigkeiten möglich sind. Diese regulieren sich jedoch meist im Laufe weniger Monate. Aus medizinischer Sicht sind "die Tage" gar nicht notwendig; deshalb hat ein Ausbleiben auch keine gesundheitlichen Nachteile.
* Verhütungsreport 2007, repräsentative Umfrage durchgeführt von TNS Healthcare im Auftrag von Organon. Befragt wurden 752 in Partnerschaft lebende Frauen zwischen 15 und 45 Jahren.
Weitere Informationen:
Gynäkologische Helpline: 01805-301827 (12 ct. pro Minute).
Internet:
www.organon.de/news
Originaltext: Organon GmbH Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32860 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32860.rss2
Pressekontakt: Jelena Mirkovic PR-Beratung (komm.passion GmbH) Tel.: +49 40 423 240-83 E-Mail: jelena.mirkovic@komm-passion.de
Sandra Peter Unternehmenskommunikation Organon Tel.: +49 89 31562-202 E-Mail: s.peter@organon.de
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