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Weihnachten im Streit der Familie: Jeder Dritte fürchtet sich vor dem Krach unterm Tannenbaum

Geschrieben am 05.12.2007 - [Nächster Artikel]

Köln (ots) - Jeder Dritte hat Angst vor dem Krach am
Weihnachtstag, so die aktuellen Umfrageergebnisse des
Qualimedic-Gesundheitsmonitors. Die Weihnachtstage rufen vermutlich
mehr Konflikte hervor als jeder andere Festakt. "Das Problem sind
meist zu hohe Ansprüche und extremer Stress in der
Vorweihnachtszeit", erklärt Dr. Morad Ghaemi, Experte des Online
Beratungsportals www.meinpsychiater.de.

War das Weihnachtsfest früher eine Art Belohnung für das
vergangene arbeitsreiche Jahr, so gleicht es heute eher einem
Stressmarathon. Geschenke kaufen, Essen planen, Baum besorgen,
Plätzchen backen - Das traditionelle Familienfest entpuppt sich zu
einer weiteren Herausforderung unserer schnelllebigen Zeit. Dabei
belastet dieser Leistungsdruck den vermeintlich heiligen Abend enorm
und provoziert bei den Beteiligten Unstimmigkeit und Ärger. 33
Prozent der vom Gesundheitsportal Qualimedic Befragten haben Angst,
auch dieses Jahr weihnachtliche Streitereien austragen zu müssen: 27
Prozent geben an, dass es durchaus zu Streit kommen kann, 5 Prozent
der Befragten sind sich sogar ganz sicher. 4 Prozent der
Umfrageteilnehmer brauchen sich über Streitereien jedoch überhaupt
keine Sorgen zu machen; sie verbringen das Fest alleine.

Viele Gründe für den weihnachtlichen Stress

"Der sonst durch sorgfältige Regeln abgestimmte Alltag erfährt in
der Weihnachtszeit einen gewaltigen Bruch. Während das Bild der
damaligen Großfamilie eine klare Rollenverteilung prägte, sitzen sich
die Familienmitglieder heute mehr denn je als Individualisten
gegenüber", so der meinpsychiater.de-Experte Dr. Ghaemi. Sich drei
Tage lang plötzlich aufeinander einzustellen ist für viele ein
anspruchsvolles Kontrastprogramm zu den gewohnten Freiheiten. Darüber
hinaus erscheinen die Erwartungen an die Weihnachtszeit oft überhöht.
Das Festmahl muss köstlich schmecken, die Geschenke ins Schwarze
treffen und der Tannenbaum strahlen. Kurzum: Weihnachten hat perfekt
zu sein. Zu diesem Debakel kommt die jährliche Hektik in der
Vorweihnachtszeit hinzu. Nach den nötigen Besorgungen und Absprachen
ist es nicht verwunderlich, wenn an Heilig Abend Gereiztheit und
Erschöpfung einkehren. "An den Weihnachtsfeiertagen kommen zudem oft
langwierigere Konflikte auf den Tisch, die im Alltag nicht die
notwendige Aussprache finden", weiß Dr. Ghaemi, Experte auf den
Fachgebieten Psychiatrie und Psychotherapie.

Wege aus dem alljährlichen Dilemma

Um die Festtagsfallen zu umgehen, lohnt es sich, die
Weihnachtsplanung bereits Anfang Dezember anzufangen. Viele Termine,
die gern am Ende des Jahres ausgemacht werden, sollten auf ihre
Notwendigkeit geprüft werden. Der allgemeine Arztbesuch reicht auch
im nächsten Quartal und mit alten Bekannten lässt sich noch im Januar
gut aufs neue Jahr anstoßen.

Oft ist die Familie nicht mehr gewohnt, drei Tage am Stück
zusammen zu verbringen. "Gemeinsame Abende im Vorfeld, an denen
Geschenke oder Christbaumschmuck gebastelt werden, sind dafür eine
gute Übung und machen den späteren Festakt zwangloser.
Gesellschaftsspiele und gemeinsame Spaziergänge tragen wesentlich zu
einer gelockerten Stimmung bei. Die unterschiedlichen Erwartungen der
Familienmitglieder sollten vor dem Bescherungsabend unbedingt
abgestimmt werden", betont meinpsychiater.de-Experte Ghaemi. "Das
mindert den persönlichen Druck und hilft dabei, sich von den
perfekten Rollenvorstellungen zu lösen. Auch wenn sich Eltern nach
unvergesslichen, traditionsreichen Stunden mit dem Nachwuchs sehnen,
sollten sie gerade älteren Kindern Freiräume zugestehen. Es nützt
niemandem, Rituale mit Streit durchzudrücken." Wer mit diesen
Anregungen dennoch bei seinen Angehörigen auf Granit stößt und
tiefgehendere Ursachen vermutet, findet eine erste vertrauliche Hilfe
unter meinpsychiater.de. "Depressive Stimmungen und Aggressivität in
der Weihnachtszeit sind nicht zu unterschätzen", warnt Dr. Ghaemi.
"Das Gefühl von Überlastung, seelischer Erschöpfung oder Einsamkeit
können weit reichende Auswirkungen haben, die ernst genommen werden
sollten." Auf dem Online-Portal www.meinpsychiater.de antworten hoch
qualifizierte Psychiater und Psychologen innerhalb von 24 Stunden auf
anonyme Fragen und geben eine fachkundige Beurteilung ab.

Qualimedic - Gesundheitsportal mit Nutzernähe

Die Qualimedic.com AG betreibt eine Reihe medizinischer
Internetseiten. Dazu gehört mit Qualimedic.de auch das in Deutschland
führende fachärztliche Beratungsportal. Die Qualimedic.com AG ist
eine Arzt-Aktiengesellschaft mit Sitz in Köln. Das Gesundheitsportal
http://www.qualimedic.de gehört zu den traditionsreichsten Angeboten
für Patienten in Deutschland, es wurde bereits 1999 aufgebaut. Rund
10.000 Patienten stellen jeden Monat ihre medizinischen Fragen an die
80 kompetenten Fachärzte von Qualimedic. Die Antwort erfolgt
kostenlos innerhalb von 24 Stunden. Bisher wurden mehr als 500.000
Patientenfragen beantwortet. Qualimedic ist damit das umfangreichste
Angebot der fachärztlichen Beratung im deutschsprachigen Internet.

Originaltext: Qualimedic.de
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16331
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_16331.rss2

Kontakt für weitere Informationen:
Pleon GmbH:
Philipp Huwe
Telefon: 089/59042-1290
Fax: 089/59042-1100
E-Mail: philipp.huwe@pleon.com
www.qualimedic.de
 
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