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Garantien: Langfristig zu teuer erkaufte Sicherheit
Geschrieben am 04.12.2007 - [Nächster Artikel] |
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Frankfurt/Main (ots) - "Wer für sein Alter vorsorgen will, fährt mit Wertpapiersparen ohne Garantie am besten - wenn er nur früh genug anfängt und dabei bleibt", so Reinhard Berben, Geschäftsführer der Franklin Templeton Investment Services GmbH.
Gerade im Bereich der Altersvorsorge, wo in Anlagehorizonten von 25 Jahren und mehr gedacht werden muss, wird eine Kapitalgarantie extrem teuer erkauft. Die Garantie zehrt mehr als 50 Prozent der Rendite auf. Dies hat eine Studie* der Frankfurt School of Finance & Management gezeigt.
Im Auftrag von Franklin Templeton Investments hat Professor Uwe Wystup Anlageprodukten mit Garantie klassische Fonds ohne jede Absicherung oder Garantie gegenübergestellt - den Aktienfonds Templeton Growth Fund, Inc. sowie drei weitere in den USA zugelassene Fonds (ein Aktien-, ein Misch- sowie ein Rentenfonds). Der statistische Vergleich unterschiedlicher Anlagezeiträume und unterschiedlicher, auf wissenschaftlicher Grundlage simulierter Marktentwicklungen bestätigt, dass Garantieprodukte langfristig mit gewaltigen Renditeeinbußen verbunden sind.
Während sich Garantieprodukte über einen kurzen Zeitraum von fünf Jahren noch rechneten, überstieg die Renditeeinbuße auf lange Sicht deutlich ihren Nutzen. Nach 25 Jahren schnitten die Fonds ohne Garantie in jedem Szenario mit Abstand besser ab.
Die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Einzelnen:
- Die Garantie kostet in allen drei Marktszenarien (Glücksfall, Normalfall, Unglücksfall) rund die Hälfte der Rendite.
- Garantieprodukte schneiden bestenfalls so gut ab, wie die klassischen Fonds im Nor-malfall.
- Selbst im Unglücksfall sind die Renditen der Vergleichsfonds ohne Garantie noch doppelt so hoch wie die der Garantieprodukte und deutlich höher als deren garantierte Rendite.
- Kursrückschläge mitteln sich bei langfristigen Investitionszeiträumen aus.
* Was kostet eine Garantie? Ein statistischer Vergleich der Rendite von langfristigen Anlagen, Uwe Wystup, Frankfurt School of Finance & Management, Christoph Becker, MathFinance AG, 30. März 2007
Originaltext: Franklin Templeton Investments Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/50648 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_50648.rss2
Pressekontakt: Kathrin Heck 0049-(0)69-27223718 kheck@franklintempleton.de
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