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Ein Schwerpunkt auf der CeMAT 2008 - Stapler im Zeichen der Umwelt

Geschrieben am 03-12-2007

Hannover (ots) -

- Umweltverträglichkeit als Kernthema
- Sicherheit und Ergonomie spielen nach wie vor eine zentrale
Rolle
- Intelligente Steuerung mit RFID
- Neue Produkte vereinen Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschutz

Neben der Schaffung dezentraler Informationstechnologien für
Stapler und deren zunehmender Funktion als zentrale Schnittstellen
zwischen logistischen Systemelementen ist der Trend zu Produkten mit
noch höherer Umweltverträglichkeit sicherlich eines der Kernthemen,
wenn es um die aktuellen Entwicklungen auf dem Markt für
Flurförderzeuge geht. Darüber hinaus verstärken sich die Anzeichen,
dass Flurförderzeuge zukünftig als Schlüsselelemente im
Logistikprozess dienen und eine durchgängige Steuerung des
Materialflusses in Produktionsbetrieben ermöglichen können.

"Obwohl die Staplerhersteller, bedingt durch die erforderliche
Erzielung einer hohen Einsatzdauer, von jeher nicht im Verdacht
standen, besonders fahrlässig mit der Ressource Energie umzugehen,
haben sie sich dem allgemeinen Trend folgend auf breiter Front der
Optimierung der Energienutzung angenommen", sagt Dr. Thorsten
Schmidt, Abteilungsleiter Maschinen und Anlagen beim Dortmunder
Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML). "Hier sind
noch viele Innovationen zu erwarten."

Da der Stapler aber immer nur eine Komponente eines
Materialflusssystems darstelle, werde weiter die Integration in
übergeordnete Leitsysteme vorangetrieben, beispielsweise durch
Integration automatischer Lesegeräte (RFID-Antennen) in den
Frontschild. "Dadurch können Ladeeinheiten ohne Absteigen des Fahrers
bei Ein- und Auslagerung sicher erfasst werden", so Schmidt. Noch
weiter gehe die Automation von Regalstaplern für den mannlosen
Betrieb, vergleichbar mit Funktionalitäten von fahrerlosen
Transportfahrzeugen.

Schließlich werde der Sicherheit des Bedieners auch weiterhin
große Aufmerksamkeit gewidmet, nicht zuletzt durch Inkrafttreten der
neuen EU-Verordnung "Vibration" 2002/44/EG. Hier stehe die
Absicherung von kritischen Fahrsituationen auf der Tagesordnung.

Ökonomie und Ökologie im Gleichschritt

Energiesparende Antriebskonzepte sind nach Ansicht der Hamburger
Still AG für Flurförderzeuge allerdings das Gebot der Stunde. So hat
das Unternehmen mit dem Dieselstapler RX 70 den weltweit ersten
Stapler mit Hybridantrieb auf den Markt gebracht. Der RX 70 benötigt
lediglich 2,5 Liter Kraftstoff pro Stunde (gemessen an dem Modell mit
2,5 Tonnen Tragkraft und 60 Arbeitsspielen pro Stunde) und ist damit
der sparsamste und umweltfreundlichste Stapler seiner Klasse.
Vergleichsfahrzeuge liegen hier zwischen 13 und 60 Prozent höher.
Umgerechnet in Kohlendioxid bedeutet dies, dass der RX 70 nur 6,4
Kilogramm klimawirksames CO2 pro Betriebsstunde freisetzt. Zudem
arbeitet Still intensiv an neuen Antriebskonzepten für die Zukunft.
So laufen schon seit längerer Zeit Versuche mit Brennstoffzellen, bei
denen Still Stapler und Schlepper als Testfahrzeuge modifiziert hat.

Daneben steht die weitere Automatisierung der Intralogistik für
Still im Fokus. Zunehmend werden teil- und vollautonome
Flurförderzeuge zu einem wichtigen Bestandteil von
Materialflusslösungen. Still setzt hier unter anderem die
RFID-Technik zur Positionsbestimmung von Staplern ein. Außerdem
bereits im Einsatz sind rechnergesteuerte Kommissionierstapler, die
per Laser durch eine Umgebungserkennung navigieren. Diese neuen
Ansätze sind als sinnvolle Ergänzung der vorhandenen Instrumente wie
Lagerverwaltungs- und Staplerleitsysteme (LVS und SLS) gedacht und
inzwischen Bestandteil des Still-eigenen
Materialflussmanagementsystems (MMS.i).

Und auch unter dem Aspekt der Total Cost of Ownership (TCO) sieht
Still eine Entwicklung immer stärker in Richtung Systemgeschäft. "In
diesem Sinne bauen wir nicht nur Flurförderzeuge, sondern bieten auch
umfangreiche Dienstleistungen vom Komplettservice bis zum
Flottenmanagement an", erklärt Bert Frisch, Unternehmenssprecher von
Still. "Auf diese Weise können sich unsere Kunden noch stärker auf
ihr Kerngeschäft konzentrieren."

Technologische Kompetenz zum Wohl des Menschen

Dass sich das Prinzip der Nachhaltigkeit ebenso wie ein hoher
Bedienkomfort auf der einen Seite und ein effizienter Staplerbetrieb
auf der anderen Seite keineswegs ausschließen, sondern sich vielmehr
ergänzen und auf diese Weise für ein Höchstmaß an Wirtschaftlichkeit
sorgen, zeigt die Aschaffenburger Linde Material Handling GmbH (MH)
mit 'Linde PureMotion' auf der CeMAT 2008 (27. bis 31. Mai) unter dem
Expodach. Mit dem Programm bündelt das Unternehmen seine
technologische Kompetenz zum Schutz von Mensch und Umwelt in allen
Unternehmensbereichen. Zugleich gibt 'Linde PureMotion' Philosophie
und Leitlinie für die Entwicklung zukunftsfähiger innovativer
Produktmerkmale vor.

Mit dieser nach eigenen Angaben weltweit einzigartigen
konsequenten Sichtweise will Linde MH seine Position als
technologischer Marktführer in der Branche unterstreichen und
gleichzeitig eine lange Tradition nicht nur bei der Funktionalität
fortschreiben, sondern auch Umweltverträglichkeit und die Ergonomie
seiner Produkte. "Denn nur, wenn es uns gelingt, unsere
technologische Kompetenz für mehr Wirtschaftlichkeit und zum Schutz
des Menschen und der Umwelt zu bündeln, werden wir unserer
Verantwortung als Unternehmen gerecht", erläutert Geschäftsführer
Georg Silbermann. "Diese Erkenntnis bildete den Ausgangspunkt zur
Entwicklung des Programms 'Linde PureMotion'."

Vision aus Tradition

"Vision aus Tradition" auf den Fahnen - und eine ganze Reihe neuer
Modelle im Messegepäck. Mit dieser Marschroute begibt sich der
Stapler-Pionier Clark ins CeMAT-Jahr 2008. Beim Schritt ins
Rampenlicht möchte die Clark Europe GmbH mit Sitz in Mülheim an der
Ruhr in puncto Sicherheit, Ergonomie, Umweltverträglichkeit, Technik
und Produktivität erneut Trends an der Spitze einer vitalen Branche
setzen.

Auffällig dabei ist ebenfalls die stringente Ausrichtung auf
Umweltverträglichkeit der Clark-Geräte. Energieeffizienz und hohe
Produktivität kombiniert Clark mit schadstoffarmen Motoren,
wartungsarmer und verschleißreduzierter Technik sowie recycelbaren
Materialien.

Clarks neue Dreirad-Elektrobaureihe GTX 16-20s umfasst Modelle mit
Tragkräften von 1,6 bis 2,0 Tonnen. Diese Geräte verfügen über 100
Prozent AC-Technologie und erreichen mit zwei leistungsstarken
Antriebsmotoren eine außergewöhnliche Manövrierfähigkeit. Hohe
Beschleunigungswerte sorgen beim Heben, Senken und Fahren für
Produktivität auf ganzer Förderlinie.

Höchste Wendigkeit verspricht die neue Vierrad-Elektrobaureihe GEX
16-20s mit Tragkräften von 1,6 bis 2,0 Tonnen durch ihren
ausgeprägten hohen Lenkeinschlag. 100 Prozent AC-Technologie
inklusive. Neueste AC-Steuerung macht das Gerät sparsam, aber dennoch
leistungsstark und hochproduktiv.

Der C40-55 komplettiert die erfolgreiche Gen2-Serie. Mit einem
Diesel- oder Treibgas-Antrieb ausgestattet, realisiert das Gerät
Tragkräfte von 4,0 bis 5,5 Tonnen. Das C55-Modell erzielt die
5,5-Tonnen-Tragkraft bei einem Lastabstand von 500 Millimetern.
Technisches Highlight hierbei: der schadstoffarme Tier-3-Motor.

Optimierung kompletter Logistiksysteme

Neben aktuellen Entwicklungen rund um alternative Antriebssysteme,
ökologische Fragestellungen, Ergonomie und Sicherheit sieht die
Hamburger Jungheinrich AG auch das Thema Logistiksysteme ganz oben
auf der CeMAT-Tagesordnung. Ein wichtiges Exponat auf der Messe wird
der neue verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler VFG 425-435s mit
hydrostatischem Antrieb sein.

Das seit Dezember 2007 marktverfügbare Hightech-Gerät soll in
intensiven Einsätzen deutlich weniger als Wandler-Geräte der gleichen
Klasse verbrauchen und ist dank seiner geringen Emissionen ebenfalls
sehr umweltfreundlich. Das Gerät vom Typ VFG 425-435s kann bis zu 3
500 Kilogramm transportieren, bis 7,50 Meter hoch stapeln und besitzt
eine hydrostatische Antriebstechnologie "made in Germany": Herzstück
des neuen Gabelstaplers ist ein Volkswagen-Motor, der sowohl in der
Diesel- (DFG) als auch in der Treibgasvariante (TFG) zum Einsatz
kommt. Verstellpumpen und Radmotoren kommen von Bosch Rexroth, die
Systemsteuerung erfolgt komplett über eine selbst entwickelte
Jungheinrich-Software.

Über die CeMAT

Die CeMAT ist die Weltleitmesse für Intralogistik und findet vom
27. bis 31. Mai 2008 in Hannover statt. Erwartet werden über 1 000
Aussteller aus aller Welt auf 75 000 Quadratmetern
Nettoausstellungsfläche. Komplette Systeme, Flurförderzeuge,
Gabelstapler, Hebezeuge, Fördertechnik und Software sind der Kern der
CeMAT. Im Jahr 2008 werden erstmals die Bereiche
Hafenumschlagtechnik, Kontraktlogistik und Logistikimmobilien
präsentiert.

Originaltext: Deutsche Messe AG Hannover
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/13314
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_13314.rss2

Ansprechpartnerin für die Redaktion:
Brigitte Mahnken
Tel. +49 511 89-31024
E-Mail: brigitte.mahnken@messe.de

Weitere Pressetexte und Fotos finden Sie unter:
www.cemat.de/presseservice


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