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Südwest Presse: Kommentar zum Fussball
Geschrieben am 02.12.2007 - [Nächster Artikel] |
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Ulm (ots) - Man hätte so schön ablästern oder das sprichwörtliche Losglück der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hochleben lassen können. Oder beides. Bei der Euro 2008 spielen Joachim Löws Jungs mit Kroatien, Polen und Österreich in einer Gruppe. Die Niederlande, Frankreich und Italien sind auch in einem Topf - der Hammer-Topf schlechthin. Und nun ausgerechnet Österreich. Selbst Toni Polster, das Austria-Fußball-Idol, hat ja eingeräumt: "Wer soll denn für uns ein kleiner Gegner sein. Wir sind 91. in der Welt." Es gab sogar Überlegungen, dass sich der Nachbar wegen sportlicher Perspektivlosigkeit ganz auf die Rolle als Gastgeber konzentrieren solle. Aber so richtig Oberhand gewinnen wollte die eher lockere Betrachtungsweise dann doch nicht angesichts der Meldung, dass im Bereich der europäischen Fußball-Union (Uefa) wohl Begegnungen manipuliert worden sind. Wieder, wie im Fall Robert Hoyzer, sollen es Wettbetrüger sein, die auf den Spielausgang Einfluss genommen haben, um Millionen einzusacken. Wieder eine Demütigung für Fans, die zwar mit schlechten Leistungen auf dem Platz leben können, nicht aber mit dem Gefühl, veräppelt zu werden. Die zwei einzig guten Erkenntnisse dieses Wochenendes: Das Frühwarnsystem scheint zu funktionieren. Und Deutschland wird nach dem Finale 1996 wohl auch endlich mal wieder ein EM-Duell gewinnen.
Originaltext: Südwest Presse Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59110 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59110.rss2
Pressekontakt: Südwest Presse Lothar Tolks Telefon: 0731/156218
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