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AUTOMOBIL-PRODUKTION: Exklusiv-Interview mit Lexus-Europachef Karl Schlicht: Lexus will Europa-Absatz nahezu verdreifachen
Geschrieben am 21.11.2007 - [Nächster Artikel] |
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Landsberg am Lech (ots) - Toyotas Edelmarke Lexus will den Absatz in Europa deutlich steigern. "Unser langfristiges Ziel für Europa ist es, 150 000 Fahrzeuge jährlich zu verkaufen", erklärte Karl Schlicht, Vice President Lexus Europe, gegenüber dem Fach-Wirtschaftsmagazin AUTOMOBIL-PRODUKTION. Im laufenden Jahr peilt die Marke, die sich als Alternative zu Audi, BMW und Mercedes positioniert, einen Absatz von mindestens 55 000 Fahrzeugen in der Region an. Besonders in Osteuropa will Lexus stark wachsen. "In Russland werden wir unser jährliches Volumen von derzeit 17 000 Fahrzeugen nach jetzigem Stand bis 2010 verdoppeln", so Schlicht. Ein eigenes Werk in Europa rechne sich allerdings erst, wenn mindestens 100 000 Fahrzeuge verkauft würden. Zudem müsse die Qualität perfekt sein. Lexus betreibt bislang nur ein einziges Werk außerhalb Japans - in Kanada.
Für die geplante Expansion setzt Schlicht auf den Ausbau der Hybridflotte: "Gerade, wenn wir bei den anspruchsvollen deutschen Kunden punkten wollen, dürfen unsere Produkte nicht nur gleichwertig sein, sondern müssen besser sein, als die der deutschen Wettbewerber", so der Lexus-Europachef. Der Hybrid sei ein Alleinstellungsmerkmal, bei dem Lexus einen guten Technologievorsprung habe. "Ohne den Hybrid wären wir nicht wettbewerbsfähig", bekennt Schlicht.
Neben der Senkung der CO2-Emissionen werde künftig auch die Reduzierung der Stickoxide (NOx) eine viel größere Rolle spielen. Und da sei die Hybrid-Technologie klar im Vorteil. Schlicht sieht aber auch bei den Entwicklungskosten Vorteile: "Wir glauben, dass die Kosten deutscher Hersteller für die Entwicklung emissionsarmer Motoren künftig noch weiter steigen, während unsere fallen werden."
AUTOMOBIL-PRODUKTION, das führende Branchen-Wirtschaftsmagazin für die Automobil- und Zulieferindustrie, erscheint monatlich im verlag moderne industrie GmbH, Landsberg und gehört zur Mediengruppe Süddeutscher Verlag SV. http://www.automobil-produktion.de
Originaltext: verlag moderne industrie Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/17123 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_17123.rss2
Pressekontakt: Ein pdf des kompletten Interviews erhalten Sie bei: AUTOMOBIL-PRODUKTION Armin Götz, Chefreporter armin.goetz@mi-verlag.de Tel.: 08191/125-484, mobil: 0171-1720492
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