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WAZ: Imageproblem - Leitartikel von Wolfgang Pott
Geschrieben am 20.11.2007 - [Nächster Artikel] |
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Essen (ots) - Nordrhein-Westfalen hat ein Imageproblem. Berlin gilt als sexy, Hamburg als schick, Baden-Württemberg als strebsam, Bayern als technologieführend. Und NRW? Von außen: brav, bieder und grau. Aus der Innenansicht stellt sich NRW aber ganz anders dar. Hier gibt es exzellente Mittelständler, über 150 Weltmarktführer, massenhaft Konzerne, die Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Hamburg gern hätten. Doch NRW macht aus diesen faktischen Vorteilen zu wenig. An diesem Punkt kommt die Psychologie ins Spiel. NRW nämlich muss eine international tragfähige Marke werden. Das dauert und kostet viel Geld. Zehn Millionen Euro hat das Wirtschaftsministerium veranschlagt. Zur Schaffung einer globalen Marke ist das zu wenig. So stehen die Verantwortlichen in der Politik schon jetzt am Scheideweg. Sollen sie es gleich wieder bleiben lassen oder sollen sie noch mehr ausgeben? Dass die SPD sofort mit dem Vorschlaghammer draufhaut, ist normal. Doch sie sollte sich zügeln. Das schlechte Image des Landes ist zu einem gewichtigen Teil auf eine Zeit zurückzuführen, als die SPD noch regierte.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2
Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-2727 zentralredaktion@waz.de
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