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Mittelstand stärkt Kommunikationsstruktur im ländlichen Raum / FRK-Sprecher Heinz-Peter Labonte im Digitalmagazin.info: "Wir sind wettbewerbsfähiger geworden"
Geschrieben am 12.11.2007 - [Nächster Artikel] |
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Lauchhammer (ots) - Die mittelständischen Kabelnetzbetreiber entwickeln sich zu Anbietern umfassender Kommunikationsangebote. Anlässlich des diesjährigen 10. FRK-Kabelkongresses in Leipzig betonte FRK-Sprecher Heinz-Peter Labonte in einem Interview mit dem Digitalmagazin.info, dass die Aufrüstung der Kabelnetze für Triple Play künftig auch mit WLAN- und DSL-Angeboten vor allem im ländlichen Raum ergänzt werde. Wie Labonte betonte, sehen die mittelständischen Netzbetreiber im ländlichen Raum ein großes Potenzial für ihre neuen digitalen Angebote, weil diese Regionen "eindeutig unterversorgt und auch wettbewerbsmäßig weniger umkämpft sind."
Die vom FRK-Fachverband für Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen vertretenen mittelständischen unabhängigen Kabelnetzbetreiber seien dabei, ihre rund 100.000 Kopfstellen, über die 12 Millionen Kabelhaushalte ihre Programme empfangen, für Internetdienste und Triple Play aufzurüsten. Schon heute könnten bis zu 360.000 Haushalte neben TV und Radio auch Internet und Telefon via Kabelanschluss nutzen, erklärte Labonte im Digitalmagazin.info-Interview. Damit habe das Handwerk erneut seine Leistungsfähigkeit im Wettbewerb mit den großen, von ausländischen Investoren beherrschten Kabelnetzbetreibern bestätigt. Der diesjährige FRK-Jubiläumskongress mit paralleler Ausstellung und Fach-Workshops findet in dieser Woche, am 13. und 14. November 2007, in Leipzig statt und dauert damit erstmals zwei Tage. Im Mittelpunkt des Kongressprogrammes stehen Fragen der beschleunigten Digitalisierung und der bevorstehenden Abschaltung der analogen Programmverbreitung zum 31.12. 2010, der Aufbau einer eigenen digitalen Plattform für digitale frei empfangbare Programme. Abschließend erklärte Labonte angesichts der Probleme der Deutschen Telekom mit ihrer DSL-Strategie und der überschaubaren Erfolge der nationalen Kabelnetzbetreiber: "Seit der Privatisierung der Deutschen Telekom hat sich für die an Kunden- und Verbraucherwünschen orientierten Mittelständler nichts Wesentliches geändert. Im Gegenteil, wir sind wettbewerbsfähiger geworden und haben den ehemaligen Telekomfirmen seit 1998 rund 5 Mio. Kunden abgeworben, das entspricht fast 23 Prozent der von den Finanzkonglomeraten ursprünglich gekauften Kundenbestände."
Originaltext: FRK Fachverband Rundfunkempfangs- u. Kabelanlagen Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/59715 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_59715.rss2
Pressekontakt: FRK Fachverband Rundfunkempfangs- und Kabelanlagen Heinz Peter Labonte Tel.: 06136-996910 Fax : 06136-85708 www.kabelverband-frk.de
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