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Chef der Monopolkommission: Stromkonzerne brauchen keine Absprachen
Geschrieben am 07.11.2007 - [Nächster Artikel] |
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Hamburg (ots) - Der Vorsitzende der Monopolkommission, Jürgen Basedow, widerspricht der Vermutung, dass die Stromkonzerne ihre Preise absprechen. Ihm seien "keine Tatsachen bekannt, die Absprachen zwischen den Konzernen belegen würden", sagt Basedow der ZEIT. Grundlage der hohen Strompreise seien die "relativ einheitlichen Großhandelspreise", die sich an der Leipziger Strombörse "unter maßgeblichem Einfluss der vier großen Stromkonzerne" bilden. Die Stromkonzerne bräuchten "keine Absprache, um sicherzustellen, dass der Preis hoch bleibt".
Skeptisch beurteilt Basedow die Bemühungen der deutschen und europäischen Politik, für mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu sorgen. Der Markt könne "nicht über eine weitere staatliche Regulierung der Preise ins Lot" gebracht werden. Mit dem Vorhaben, die Preise in Zukunft stärker kontrollieren zu wollen, setze Bundeswirtschaftsminister Michael Glos "auf ein völlig untaugliches Instrument".
Originaltext: DIE ZEIT Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/9377 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_9377.rss2
Pressekontakt: Das komplette ZEIT-Interview der ZEIT Nr. 46 vom 8. November 2007 senden wir Ihnen gerne zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail: bunse@zeit.de)
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