Berlin (ots) - Auch knapp ein Jahr nach dem Amtsantritt von Telekom-Chef René Obermann sehen Verbraucherschützer keine spürbaren Verbesserungen im Service des Unternehmens. "In der Konsolidierung des Unternehmens hat Obermann sicher Fortschritte erzielt", sagte Gerd Billen, Chef des Bundesverbands der Verbraucherzentralen, im Gespräch mit dem Tagesspiegel am Sonntag. Auch bei den Angeboten scheine die Telekom wieder auf breiteres Kundeninteresse zu stoßen. "Was aber nach wie vor aussteht, ist eine Trendwende im Service", sagte Billen. "Wir haben nicht wahrnehmen können, dass eine maßgebliche Service-Verbesserung stattgefunden hat." Ein absolut falsches Signal sei es gewesen, zum Amtsantritt eine Kunden-Offensive auszurufen und fast gleichzeitig denjenigen Mitarbeitern weniger Geld und eine Auslagerung in Aussicht zu stellen, die für den Service zuständig sind.
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