Berlin (ots) - Der Berliner Klinikdienstleister Vanguard will mit einem neuen Versorgungszentrum für Krankenhäuser 200 neue Arbeitsplätze in der Hauptstadt schaffen und 200 in den Klinken, für die Vanguard arbeitet, sichern. Das kündigte Vorstandschef Robert Schrödel im Gespräch mit dem "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe) an. Dabei geht es um eine Investitionssumme von 20 Millionen Euro. Noch stehe allerdings die Vertragsunterzeichnung mit den Kunden, einer Reihe von Krankenhäusern, aus. Das Versorgungszentrum soll die Krankenhäuser mit Materialpaketen beliefern, die für planbare Operationen nötig sind - von der Schere über die Prothese bis hin zu Medikamenten. Daneben plant Vanguard, seinen Umsatz in diesem Jahr von 60 auf 100 Millionen Euro zu steigern sowie weitere 150 Leute einzustellen - allerdings nicht nur in Berlin. Vanguard, 1998 gegründet, hat sich spezialisiert auf die Reinigung von Medizin-Instrumenten für Krankenhäuser und beliefert rund 1000 Klinken in Deutschland und Europa. Die Beschäftigtenzahl ist auf 1020 gewachsen.
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